laut.de-Biografie
Long Distance Calling
Aus unterschiedlichen Winkeln des härteren Musikkosmos kommend, jedoch mit gemeinsamen Vorlieben für postrockistische Big Names wie Mogwai, Red Sparowes und Godspeed You Black Emperor!, treffen die fünf Mitglieder von Long Distance Calling Anfang 2006 aufeinander.
Ihrer Vision, einen Sound zu schaffen, wie er gerade in der deutschen Alternative-Szene weitgehend ungespielt ist, verleiht die Münster-Dortmund-Mannheim-Connection bald mit der viel gefeierten Demo "DMNSTRTN" Ausdruck. Rock Hard attestiert "absolute Professionalität", zugleich erklärt die Visions das 4-Track-Album kurzerhand zur Demo des Monats.
David Jordan (Gitarre), Janosch Rathmer (Drums), Florian Füntmann (Gitarre), Jan Hoffmann (Bass) und Reimut van Bonn (Ambience) sind plötzlich wer. Nichts, das diese Welt schöner macht, dauert nur drei Minuten, sagen sie selbstbewusst. Beinahe schon folgerichtig, dass unter dieser Prämisse epische Instrumental-Hymnen entstehen – gewaltig, gewichtig, Strophen und Refrains niederwalzend.
"Satellite Bay", ihre Premiere im Plattenladen, erscheint beim Kleinindie Viva Hate Records. Sieben Songs, eine Stunde Spielzeit. Und sieben Weltreisen? Das finden jedenfalls nicht nur Long Distance Calling selbst.