Porträt

laut.de-Biographie

Sam Amidon

Sam Amidon ist geborener Musiker. Nicht nur, dass die Eltern des Indie-Folk-Künstlers aus Vermont selbst Folk-Musik machen und sein Bruder Schlagzeug in der Honky-Tonk Band Sweetback Sisters spielt. Vielmehr reicht Amidons musikalische Verwandtschaft zurück bis zu den Gründervätern des Appalachian Folk.

Die meisten Songs auf Amidons Alben von denen "I See The Sign" im Jahr 2010 der große Wurf ist, stammen nicht aus seiner Feder sondern sind Volkslieder, die er zwischen Gospel, Folk und Free Jazz findet und neu arrangiert. "Ein Cover ist, wenn du das Lied eines anderen spielst, aber ein Volkslied ist ein geheimnisvolles Objekt, das seinen Weg durch viele Menschen und Orte gemacht hat und bei dem keiner wirklich weiß, woher es kommt".

Amidons Zeitreise-Stil, der Parallelen zu Sufjan Stevens, Iron and Wine oder Fleet Foxes zieht, ist eine große Gemeinschaftsarbeit. Einmal ist da die Vielfalt der Instrumente: Amidon selbst spielt Banjo, Gitarre und Geige, die er mit drei in die Hände kriegt und als Teenager auf mehreren Alben der Band Popcorn Behaviour auch einsetzt. Vor allem aber entstehen seine Platten immer zusammen mit anderen Musikern, etwa mit Shahzad Ismaily oder Nico Muhly, die selbst Multiinstrumentalisten sind.

Neben seinen Projekten unterstützt Sam Amidon die New Yorker Indie-Bands Stars Like Fleas oder Doveman, deren Frontmann Thomas Bartlett er seit Kindertagen kennt. Wenn Amidon wirklich einmal Pause von der Musik macht, zeichnet er Comics oder dreht Videos, die schon in New York ausgestellt wurden.

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