Porträt

laut.de-Biographie

Rumpelstiltskin Grinder

Was zur Hölle ist denn eine Rumpelstilzchen Schleifmaschine??? Diese Frage wird sich wohl so manch einer stellen, der über Rumpelstiltskin Grinder aus Pennsylvania stolpert. Was die Knallköpfe musikalisch machen, lässt sich hingegen sofort feststellen: Thrash, Thrash und Thrash Metal!!!

Die Idee, eine Band zu gründen, die sich vollkommen auf Old School-Thrash Metal mit maximal noch ein paar Hardcore-Einflüssen verlässt, kommen die beiden Gitarristen Matt Moore und Ryan Moll sowie Drummer Pat Battaglia irgendwann im Jahr 2002. Fehlen also nur noch Basser Shawn Riley und Shouter Jason Sidote, um die Sache perfekt zu machen. Anstatt erst ein Demo aufzunehmen und sich bei Labels zu bewerben, holzt das Quintett direkt ein Live-Album ein, das den kultigen Namen "Live At The Dungeon: Raped By Bears" trägt.

Da von der Scheibe 2003 lediglich 100 Stück gepresst werden, ist die Auflage entsprechend schnell vergriffen. Das kratzt aber keins von den Rumpelstilzchens. Nachdem sie 2004 eine Split-Single mit Jumbo's Kill Crane einzimmern, macht sich Brüllwürfel Jason vom Acker. Seinen Platz nimmt Eli Shaika ein, der auf dem Relapse Records-Debüt "Buried In The Front Yard" den Märchenonkel mimt. Nach einer gemeinsamen Tour mit Municipal Waste hat der Onkel die Schnauze aber schon wieder voll und verdrückt sich im August 2006 ebenfalls.

Als Quartett lässt sich eigentlich auch ganz gut arbeiten, weswegen man sich gar nicht lange nach einem neuen Frontmann umschaut, sondern das Mikro einfach Basser Shawn vor die Nase stellt. Was liegt näher, als 2008 zwei weitere Split-Singles einzurotzen, ehe die Arbeiten am zweiten Longplayer losgehen? "Living For Death, Destroying The Rest" ist somit auch wieder Old School as fuck und der Humor der Jungs noch genauso krank, abgedreht und genial, wie auf dem Debüt.

Da alle beteiligten auch noch bei anderen Bands aktiv sind, zieht sich die Zeit bis zum nächsten Album erneut in die Länger. 2012 sind sie mit "Ghostmaker" zurück, zeigen sich darauf aber ungewohnt zerfahren und stilistisch unentschlossen.

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