Porträt

laut.de-Biographie

Ronin

Ronin ist Bruno Dorella; Bruno Dorella ist Ronin. Es ist sicherlich keine Übertreibung, den umtriebigen Multi-Instrumentalisten als ungekrönten König der übersichtlichen italienischen Indie-Szene zu bezeichnen. Mit seiner Hauptband Ovo erfreut der Songwriter sich seit Jahren internationaler Anerkennung, besonders in den USA. Knackiger Alternative Rockist dort seine Mission. Nebenbei betreibt er noch das eigens gegründete Indie Label Bar La Muerte.

Der harte Rocker ist lediglich eine Seite in der musikalisch gespaltenen Natur des Italieners. Genau deshalb existieren Ronin. Mit diesem Projekt schüttelt er alles ab, was gemeinhin zum Independent-Sound gehört. Instrumental, langsam wie Magma, traditionell, tendenziell melancholisch! Insgesamt tönt das wie eine sogartige Mischung aus Calexico, Latino-Beirut und sehr viel Ennio Morricone.

Oberstes Prinzip dabei ist seit 2002 die Entdeckung der Langsamkeit, die Strangulation des Tempos. Zur Realisierung greift der Komponist Dorella dabei auf den illustren Kreis seiner Labelmusiker zurück. Er selbst übernimmt Lead-Gitarre, Nicola Ratti die Rhythmusgitarre und Electronika, Chet Martino zupft den Bass,
Enzo Rotondaro bearbeitet Drums und Percussion.
Gastinstrumente, wie die Viola, eine Orgel oder diverse - teils exotische - Bläser runden das Bild ab.

In der italienischen Kulturlandschaft genießen Ronin mittlerweile einen geradezu erhabenen Ruf. Gern nutzen Filmemacher ihre Musik; von der schmalzigen TV-Serie bis hin zum zur speziellen Doku. Das 2009er Album "Revolverheld" geht sogar noch einen Schritt weiter. Der rein instrumentale Songzyklus ist als Konzeptalbum angelegt. 2010 präsentieren Ronin das Opus auch live im gesamten Europa.

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