Porträt

laut.de-Biographie

Rogue Wave

"'Kicking The Heart Out' ist die Single der Woche auf iTunes. Dort gibt es sie kostenlos zum Downloaden. Wirklich", verkünden Rogue Wave 2004 auf ihrer Homepage. Angesichts der kaum Erfolg versprechenden Vorgeschichte ihres dazugehörigen Debütalbums "Out Of The Shadow", überrascht ihre Mischung aus Stolz und Verwunderung kaum.

Rogue Wave - Out Of The Shadow Aktuelles Album
Rogue Wave Out Of The Shadow
Musik aus Liebe zur Musik. Mit einer Prise Beatles.

Am Anfang stehen Frust und Aussichtslosigkeit. Anfang 2002 schmeißt Zach Rogue (geboren Schwarz) seinen Job in San Francisco sowie seine Mitgliedschaft bei Desoto Reds hin und kauft sich ein Flugticket nach New York. Sein Plan: Bei einem Freund ein oder zwei Lieder aufnehmen, in der Hoffnung, seine schlechte Laune loszuwerden.

Im Sommer ist er wieder zurück in San Francisco und hat genug Material beisammen, um ein Album zu veröffentlichen. Um es zu vervollständigen, trommelt er Gram Leborn (Gitarre,Keyboard) Sonya Wescott (Bass) und Pat Spurgeon (Schlagzeug) zusammen. Das Quartett gibt sich den Namen Rogue Wave. "Out Of The Shadow" erscheint Anfang 2003 in einer kleinen Auflage auf dem eigens gegründeten Label Responsive Records.

In der Bay Area haben sie sich bereits davor einen Namen gemacht, mit Auftritten im Vorprogramm von Spoon, Super Furry Animals oder The Shins. "Wenige einfache, frische Zutaten, gut zubereitet, wie gute italienische Küche ... sie haben einfach die Richtige Ausstrahlung", bescheinigt ihnen Carl Newman von den New Pornographers.

Die erste Auflage des Albums ist schnell vergriffen. Das Label Sub Pop wird auf sie aufmerksam, nimmt sie unter Vertrag und veröffentlicht 2004 eine neu gemischte Version des Debüts, die den Sprung nach Europa schafft.

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In den folgenden Jahren veröffentlichen Rogue Wave (was auf Deutsch "Monsterwelle" bedeutet) regelmäßig Alben, wobei sich die Lineup ständig ändert. Das einzige beständige Mitglied neben Rogue ist Schlagzeuger Pat Spurgeon.

2008 unterzeichnet die Band einen Vertrag bei Jack Johnsons Label Brushfire Records, ein Jahr später hat sie einen Auftritt - als sich selbst - im Kinostreifen "Love Happens" mit Jennifer Aniston.

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