Porträt

laut.de-Biographie

Richard Marx

Wie aus dem Nichts heraus gelingen Richard Marx im Jahre 1987 dreifaches Platin, Top-Ten Album und eine Serie von Hits, von der andere Musiker ihr Leben lang träumen. Doch trotz seines komerziellen Erfolges hatte es Marx nie wirklich leicht im Musikbusiness. Journalisten auf der ganzen Welt seine Songs als langweilig und fad und Marx selbst als Abklatsch der Eagles oder anderer 70er-Größen. Amerikanische Rock Radiostationen lassen seine Tracks trotzdem oder gerade deshalb gerne auf Heavy Rotation laufen.

Marx wächst in einer angesehenen Familie in Chicago auf. Sein Vater ist ein ehemaliger Jazz-Pianist, der sich später einen Namen als Autor von Werbe-Jingles macht. Seine Mutter verdient ihre Brötchen, indem sie fürs Fernsehen Werbespots singt. Schon als Fünfjähriger tritt Richard gelegentlich bei Fernseh- und Werbeaufnahmen auf, ehe er mit 17 sein erstes eigenes Material schreibt. Der Durchbruch kommt mit Hilfe von Lionel Richie. Der hört das Demo-Tape des jungen Musiker und engagiert ihn vom Fleck weg als Background-Sänger für sein kommendes Album. Dank Lionel lernt Richard 1985 auch Kenny Rogers kennen, für den er die Hits "What About Me" und "Crazy" co-schreibt.

Kurz darauf unterschreibt er seinen ersten eigenen Vertrag bei Manhattan Records - der Rest ist Chart-Geschichte. Das erste Album kommt mit drei Singles ("Don't Mean Nothing", "Should've Known Better", "Endless Summer Nights") unter die Top-Drei der Charts "Hold On To The Night" geht sogar bis ganz an die Spitze. Der Zweitling "Repeat Offender" (1989) bringt ebenfalls drei Hits auf die vordersten Plätze der Charts. Insgesamt verkauften diese beiden Alben über 10 Millionen Kopien weltweit.

Heute lebt der Singer/Songwriter zusammen mit seiner Frau, der Schauspielerin Cynthia Rhodes, und seinen drei Söhnen Brandon, Lucas und Jesse, künstlerische zehrt er von den fetten Jahren. "Flesh And Bone" (1997) mutiert zum totalen Flop, und auch das darauf folgende "Days In Avalon" (2000) wird kaum wahrgenommen.

Freundlicher nimmt zumindest das Publikum im Jahr 2004 die neue Scheibe "My Own Best Enemy" auf. Zwar hat auch dieses Album keine revolutionären Neuerungen zu bieten, Marx' alte Fans loben jedoch die schönen Melodien und eine gelungene Mischung aus Balladen und Pop-Rocksongs.

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