Porträt

laut.de-Biographie

Pohlmann

Als Sohn eines erfolgreichen nordrhein-westfälischen Bauunternehmers ist das Berufsziel ... Erbe des Familien-Betriebs? Richtig, so ähnlich war es für den am 18. Mai 1972 in Rheda-Wiedenbrück geborenen Ingo Pohlmann eigentlich angedacht. So absolvierte er nach dem Hauptschul-Abschluss eine Ausbildung als Maurer. Doch bereits viel früher legt Ingo Pohlmann eine spezielle Sensibilität an den Tag, die sich schwerlich mit diesem von festem Zupacken lebenden Beruf vereinbaren lässt.

Seit frühester Jugendzeit übt er sich, oft heimlich, in Gesang und Liederschreiben - Dinge, die ihn auch während der Lehrzeit begleiten. Schon mit 16 ist er Sänger seiner ersten Band. Während der Maurer-Ausbildung muss er wegen seiner sehr langen Haare viel Spott der Kollegen ertragen. Von seiner Mutter bekommt der junge Ingo dafür eine eigene Gitarre als Geschenk - ein weiterer Ansporn.

Nach der Lehre absolviert Ingo Pohlmann in Münster seinen Zivildienst, ehe er dort das Fachabitur nachmacht. In dieser Zeit geht er in sich und überlegt, wie und womit er sein späteres Leben gestalten will - der vom Vater ursprünglich geplante, bürgerliche Weg scheidet aus: Der junge Mann entscheidet sich für seine Liebe zur Musik und zieht in die Elb-Metropole Hamburg, wo er im Szeneladen "Bar Projekt 1" eine Anstellung als Kellner und Barmann bekommt.

Hier initiiert der Künstler eine zunächst schlicht gehaltene Open Stage für Musiker als Montag-Abend-Club "Rocker vom Hocker", bei der er selbst regelmäßig zur Gitarre greift und mit seiner Band eigene Songs spielt. Das Konzept mit gefühlvollem, deutschsprachigem Pop-Rock kommt an und erhält immer mehr Zuspruch seitens der Bar-Betreiber und Besucher.

Nach rund einem Vierteljahr ist das "Bar Projekt 1" am Montag stärker gefüllt als der eigentliche Ausgeh-Abend Samstag. Pohlmann in der Rückschau: "Diese Abende waren legendär und mich haben sie dahin geführt, wo ich jetzt stehe. Mit meinen Songs, meinen deutschen Texten. Das bin jetzt wirklich ich. Ich habe gelernt, dass der Weg zu dir immer nur der Weg in dich hinein sein kann. Das kann niemals sein, dich im Außen zu vergleichen oder zu definieren. Das war komplett anders zu allem, was ich vorher gemacht hatte".

Pohlmann erfährt nun erstmals rege Aufmerksamkeit. Doch der Plan, ausschließlich von der Musik zu leben, erfährt einen Dämpfer, als sich seine Begleitband überraschend auflöst. Pohlmann führt ein Doppelleben: Im Club als Künstler, zwischendurch verdient er sich wieder Geld als Maurer.

Durch seine Clubabende lernt er schließlich den Henning Wehland (H-Blockx) kennen. Das Ergebnis dieses Zusammentreffens liegt im Februar 2006 in den Plattenregalen vor: Ingo Pohlmann veröffentlicht sein erstes Album "Zwischen Heimweh Und Fernsucht". Für die Produktion zeichnen Henning Wehland, Jan Löchel sowie Christian Neander (Selig) verantwortlich. Dem Sänger gelingt mit seiner ersten Einspielung ein Achtungserfolg, auch die erste Single "Wenn Jetzt Sommer Wär" kommt in die Charts.

Anfang 2007 vertritt er bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest sein Heimatland Nordrhein-Westfalen mit dem Song "Mädchen Und Raubauken". Im September 2007 erscheint mit "Fliegende Fische" das zweite Album. Der Künstler zeigt sich hier in seinem Stil weiter gereift und musikalisch noch vielseitiger als beim Debüt. Als Haupt-Produzent fungiert abermals Christian Neander.

Für das 2010 erscheinende "König Der Straßen" zeichnet Ralf Mayer (Fanta 4, Xavier Naidoo) fürs verantwortlich. Pop und Rock, inszeniert in klassischem Singer/Songwriter-Ambiente: Ingo Pohlmann überzeugt noch immer mit authentischen Lebenserfahrungen und glaubwürdiger Intensität im Vortrag.

Nach einer dreijährigen Pause bleibt sich Pohlmann auch ein weiteres Mal stilistisch treu und serviert im Mai 2013 seinen vierten Longplayer mit dem Titel "Nix Ohne Grund".

News

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Termine

Di 22.04.2014 Dresden (Scheune)
Do 24.04.2014 Bremen (Lagerhaus)
Fr 25.04.2014 Rostock (Zwischenbau)
So 27.04.2014 Hamburg (Uebel&Gefährlich)
Di 29.04.2014 Berlin (Heimathafen)

Noch keine Kommentare