Porträt

laut.de-Biographie

Planet Asia

Dass Fresno, Kalifornien, vor Planet Asia noch keinen einzigen bekannten Rap-Musiker hervorgebracht hat, deutet dieser vor Beginn seiner Karriere wohl als schlechtes Vorzeichen. Mitte der Neunziger, er ist gerade 22 Jahre alt, verlässt er jedenfalls seine Heimatstadt und zieht in die San Francisco Bay Area, um für sein lyrisches Talent eine Plattform zu finden. Der erste Ansatz ist gemacht, als er auf den Produzenten Fanatik trifft.

Nachdem sich die beiden während einiger gemeinsamer Projekte aufeinander abgestimmt haben, bringt Jason Green, wie Planet Asia mit bürgerlichem Namen heißt, seine Debüt EP "Planet Asia" heraus. Damit ist der Stein ins Rollen gebracht und King Medallions, wie ein weiteres seiner Pseudonyme lautet, etabliert sich als hochgehandelter Untergrund-Tip. Es folgen Gastspiele auf mehr als 20 Veröffentlichungen und Zusammenarbeiten mit Veteranen wie den Living Legends oder The Coup.

Mit der Zeit entdeckt P.A. seine Vorliebe für die New Yorker Soundkulisse und lässt den typisch kalifornischen Stil zusammen mit Produzent Fanatik hinter sich. Für die Umsetzung seiner neuen musikalischen Ausrichtung schließt er sich schließlich mit Rasco zusammen, mit dem zusammen er die Cali Agents gründet. Im Jahr 2000 erscheint ihr Debüt "How The West Was One" und staubt prompt den Independent-Album-Of-The-Year-Award ab, der vom Source-Magazin vergeben wird. Die zweite Solo-Ep "The Last Stand" erscheint noch im selben Jahr.

Durch den Erfolg der EP und eine Grammy-Nominierung für die Zusammenarbeit mit der Rapperin Mystic auf dem Song "The W" wird das Major-Label Interscope auf den Rapper aufmerksam. Eine willkommene Basis für die Veröffentlichung eines ersten Solo-Albums, zu der es jedoch nicht kommt. Das Label hat mit Eminem, Dr.Dre und 50 Cent jedoch soviel zu tun, dass anstehende Veröffentlichungen von Planet Asia immer wieder verschoben werden, bis dieser sich 2004 schließlich von seinem Businesspartner trennt. Sein Solo-Debüt "The Grand Opening" erscheint stattdessen noch im selben Jahr über Avatar-Records.

Die Platte wird in der Szene abgefeiert und erhält erneut den Independent-Album-Of-The-Year-Award von der Source. Durch den Erfolg, der sich langsam auch über die US-Grenzen hinaus ausbreitet, beflügelt, gründet Jason Green, wie PLanet Asia mit bürgelichem Namen heißt,zusammen mit Partner Walt Liqour sein eigenes Label Gold Chain Music. Außerdem begibt er sich auf eine Tournee die ihn für knappe vier Wochen auch nach Europa bringt.

Trotz der Gründung der eigenen Firma erscheinen zwei weitere Alben über andere Labels. "The Sickness" Pt. 1 wird 2006 über Copter veröffentlicht, das komplett von Evidence und The Alchemist produzierte "The Medicine" kommt im selben Jahr über ABB raus. Lediglich die "Jewelry Box Sessions Pt.1" und "Jewelry Box Sessions The Album" werden bei Gold Chain released. Das nächste Mal lässt Planet Asia im Jahr 2008 von sich hören und bringt zusammen mit dem New Yorker DJ Muggs das Album "Pain Language" auf den Markt

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare