Porträt

laut.de-Biographie

Onur Özer

Er ist vielleicht der einzige Techno-Export seiner Heimatstadt Istanbul. Onur Özer spielt seit 2005 regelmäßig in den wichtigsten Clubs weltweit.

Während der Woche kehrt er gerne wieder zurück in die Stadt, die sich über zwei Kontinente erstreckt. Dort wo westliche und östliche Einflüsse ganz unmittelbar aufeinandertreffen, hat Özer sein Studio. Als Inspirationsquelle dient ihm seine Heimatstadt jedoch nur bedingt.

"Das einzige, was mich in Istanbul inspiriert, ist das Erscheinungsbild, die Silhouette der Stadt. Also ihre Natur, ihre Geschichte und ihr Äußeres. Impressionen im musikalischen Sinne finde ich dort aber nicht so viele", sagt Onur. Gleichwohl arbeitet Özer in sein Debütalbum "Kasmir", das 2006 auf dem Berliner Minimal-Label Vakant erscheint, musikalische Referenzen an seine türkische Heimat ein.

Auf Vakant debütiert er 2005 mit der Maxi "Envy" und gehört dort neben Mathias Kaden, Alex Smoke und Robag Wruhme schnell zu den profiliertesten Acts des Labels. Konsequenterweise sind es ein Jahr später Kaden und Özer, die die erste Vakant Labelschau "Momentum: A Vakant Mix Compilation" einspielen. 2007 geht es mit der Karriere von Özer weiter nach oben. Sein Track "Halikarnas" schafft es auf Sven Väths "Cocoon Compilation G".

2008 erscheint Özers Remix des Dave Gahan-Stücks "Hourglass". Zuvor hat er sich bereits mit einem Remix des 2raumwohnung-Tracks "Besser Gehts Nicht" für musikalische Überarbeitungen empfohlen. Gleichfalls 2008 ereilt ihn ein Auftrag des Berliner Clubs Watergate. Er soll die erste Mix Compilation "Watergate 01" einspielen. Die CD kommt im Sommer in die Läden. Zu hören ist durchweg Minimales, Tracks von Jens Zimmermann, Sammy Dee und Özer selbst.

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