Porträt

laut.de-Biographie

Solomun

Das Licht der Welt erblickt Mladen Solomun in Bosnien, jedoch wächst er in Hamburg auf. Seither hält er der Stadt die Treue und nimmt auf ihre House- und Techno-Szene seit Mitte der 00er Jahre in vielfacher Funktion entscheidenden Einfluss.

Der Workaholic betreibt zusammen mit seinem Kumpel Adriano das Label Diynamic Music, das mit seinen deepen Techhouse-Nummern zum einem wichtigen Aushängeschild für Hamburgs neu entdeckte Lust an elektronischer Musik avanciert. Gleichzeitig produziert Solomun jede Menge Tracks, rockt als DJ die Clubs und veranstaltet eigene Partys.

Ein gutes Zeitmanagement ist da Pflicht. Solches muss man Mladen Solomun in jedem Fall attestieren, denn was er seit 2006 produziert, schaffen manche nicht einmal im Laufe einer lebenslangen Karriere.

Passenderweise heißt sein erstes Release die Maxi "Do It Yourself", eine Kollaboration mit Labelkollege Adriano und den beiden Gebrüder Ton-Machern Martin Stimming und Alexander Kübler. Zusammen mit H.O.S.H bilden sie den Stamm der Diynamic-Künstler und prägen mit ihrem charakteristischen Sound das Erscheinungsbild des Labels.

Obwohl er Diynamik selbst gründet, betrachtet Solomun das Label nur als ein Feld, das er mit seinen Produktionen regelmäßig beackert. Nach seinem Debüt erscheinen Solomun-Tracks auf Steve Bugs Dessous Recordings, Jazzanovas Sonar Kollektiv, Münchens Compost Label und dem britischen Imprint Four: Twenty Recordings.

Dazu gesellen sich Veröffentlichungen auf einer ganzen Reihe weiterer hochkarätiger Labels wie Musik Gewinnt Freunde, Buzzin' Fly, Nite Grooves und Freerange Records. 2009 geht er schließlich mit der Veröffentlichung von "Dance Baby" auch über die volle Länge.

Als prägende Einflüsse für seine Arbeiten benennt Mladen Solomun in erster Linie Künstler aus Köln. In diesem Zusammenhang fallen Namen wie Antonelli Electronic und Salz. Daneben verarbeitet er in seinen Produktionen aber auch Künstler, die auf dem Balkan zu Hause sind und einen neuen Drive in seine Musik bringen.

"In diesen Liedern schwingt viel Tiefe, Sorge und Schmerz mit, gleichzeitig aber auch Liebe, Humor und Ironie. Das ist ein Teil von mir, manchmal mehr, manchmal weniger. Aber es ist immer da", sagt Solomun in einem Interview.

Alben

Solomun - Watergate 11: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2012 Watergate 11

Kritik von Daniel Straub

Sommer im Watergate: Disco-Tunes mit Blick auf die Spree. (0 Kommentare)

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