Porträt

laut.de-Biographie

Obscenity

Die 1989 in Oldenburg gegründetet Band Obscenity gehört wohl zu den dienstätlesten Death Metal Bands, nicht nur in Deutschland. Brüllwürfel Oliver Jauch bildet zusammen mit den beiden Gitarristen Hendrik Bruns und Dirk Vogt die vordere Front, während Drummer Sascha Knust und noch häufig wechselnde Basser die Grundlage des Sounds bilden.

Obscenity - Where Sinners Bleed Aktuelles Album
Obscenity Where Sinners Bleed
Welcher Büffel rammt uns hier?

Anfangs gehen die Oldenburger noch ziemlich derb zur Sache und legen mehr Wert auf Geschwindigkeit und Brutalität, denn auf gute Songs. Das offenbaren sie nicht nur auf dem '91er Demo "Age Of Brutality", sondern auch auf ihrem Debüt "Suffocated Truth", welches ein Jahr später über West Viginia Records erscheint. Es dauert jedoch nicht lang und die Band ist ihren Deal wieder los. So bewerben sie sich mit dem Demo "Amputated Souls" erneut bei den Labels dieser Welt.

Letztendlich kommen sie bei D&S Records unter und veröffentlichen dort 1994 "Perversion Mankind". Musikalisch sind die Jungs ein gutes Stück weiter, bleiben aber ihren Wurzlen im straighten Death Metal weitgehend treu. Dirk hat inzwischen seinen Hut genommen und an seiner Stelle schreddert Jens Finger die zweite Klampfe. Mit Thimo Gerhardt haben sie seit "Amputated Souls" einen festen Bassisten und Tourangebote mit Bands wie Cannibal Corpse, Benediction, Death oder Sinister kommen da gerade recht.

Anschließend trennen sie sich aber nicht nur wieder von ihrem Label, sondern auch von Thimo. Somit ist der Platz am Tieftöner erneut diversen Wechseln unterzogen und ihr drittes Album mit dem schlichten Titel "The 3rd Chapter" erscheint über das Morbid Label. Auch "Human Barbecue" erscheint endlich mal über das gleiche Label und mit Alexander Pahl ist ein fester Basser mit an Bord, der Anstalten macht zu bleiben.

Im folgenden Jahr veröffentlicht das Quintett mit "Demo-Niac" ihre beiden Demos auf einer CD und legt 2000 schon mit "Intense" nach. Endlich geht es - wenn auch langsam - los, denn neben dem Fuck The Commerce-Festival kommen auch immer mehr Einzelgigs hinzu. Sascha räumt 2001 seinen Platz hinter dem Drumkit und drückt seine Sticks Marc-Andree Diecken, genannt Mücke in die Hand. Den Durchbruch (oder zumindest so was ähnliches) bringt allerdings "Cold Blooded Murder".

Sie spielen auf dem Party San, auf dem With Full Force und sind auch Teil der No Mercy Tour, auf der auch Hypocrisy, Vader, Disbelief, Malevolent Creation und Immortal mitfahren. 2003 folgt eine weitere Tour mit Six Feet Under und auch in der folgenden Zeit sind sie live alles andere als inaktiv. Derweil steigt Basser Alex noch bei Dew-Scented ein und auch Drummer Mücke hilft bei den Kollegen 2004 des öfteren aus.

Es dauert insgesamt bis in den Juni 2006, ehe über Armageddon Music der siebte Longplayer "Where Sinners Bleed" erscheint. Auf großartige Veränderungen im Sound wartet man immer noch vergebens, doch greifen die Oldenburger inzwischen gern auf ein paar Melodien zurück, die ihren brutalen Death Metal ein wenig auffrischen. Für September steht der weil schon wieder Wacken auf dem Tourkalender.

Alben

  • Obscenity

    Offizielle Homepage, die ein wenig schlampig aufgemacht ist.

    http://www.obscenity.de

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