Porträt

laut.de-Biographie

Norman Sinn

"Wenn ich mich in Musik verlieren kann oder mitgerissen werde, das ist wundervoll", schwärmt Norman Sinn, wenn es um seine Profession geht. Der gebürtige Jenaer startet seine ersten musikalischen Gehversuche als Freestyler und Rapper unter dem Pseudonym Bates.

Als die kreativen Visionen des Thüringer Überhand nehmen, macht er sich mit neun befreundeten Musikern aus seinem Umfeld auf die Suche nach einer geeigneten Basis für sein Schaffen. Im Jahr 2002 werden die emsigen Künstler fündig und gründen im alten Erfurter Güterbahnhof das Projekt Zughafen.

Der Ort entwickelt sich zu einem beliebten Ziel für freischaffende Künstler, Musiker und Produzenten. Schnell formieren sich Verlage, Vertriebe und Labels im Zughafen, und Norman Sinn findet als Bates endlich eine Plattform für seine Musik. Er veröffentlicht auf dem "Rowdyclubtape" und dem Album "Willkommen im Club" sowie auf vielen Mixtapes, Samplern und Compilations.

Einer seiner engsten Vertrauten ist Clueso und so lässt der Wahl-Erfurter sich nicht zweimal bitten, als ihn Clueso im Jahr 2004 einen Posten als Co-Vocalist während seiner Support-Tour für die Fantastischen Vier(Viel Unterwegs Tour 2004) anbietet. Sein Talent spricht sich schnell in der Szene herum. Für Norman Sinn ist es nun an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen, um seine künstlerische Karriere weiter voranzutreiben.

Sein Ehrgeiz unterliegt allerdings keinen kommerziellen Zwängen: "Natürlich möchte ich von der Musik leben, aber es ist nicht so wichtig, um mich dafür dem Markt und eventuellen Trends anzupassen. In erster Linie mache ich Musik, die mir gefällt; ich mach es für mich und wenn es den Leuten auch noch gefällt, dann ist das großartig", gibt sich der Songwriter geerdet und bescheiden.

2006 ist es dann soweit: Normann Sinn alias Bates veröffentlicht unter dem Titel "[Eigen] Sinn" sein Debutalbum. 2007 folgt er erneut der Einladung von Clueso und geht mit Herbert Grönemeyer auf große Stadion-Support-Tour. Nebenbei spielt er sich mit The Rythm Club Und mit Bates & Band quer durch Deutschlands Clubs.

Neben seiner Leidenschaft fürs Rappen beschäftigt sich Norman Sinn zunehmend mit seinem Gesangstalent. Tiefsinnige Texte aus dem Leben sowie eine musikalische Untermalung aus Pop, Funk, Jazz und Hip Hop bilden das Fundament seiner Songs.

Mit zunehmendem Erfolg steigert sich auch sein Selbstbewusstsein: "Meine Musikbegeisterung wuchs stetig, angefangen bei kleinen Freestyle Jams bis hin zum ersten Track, vom Rap bis hin zum Gesang. Mit jedem Lied, das man schreibt, traut man sich weiter, und es wächst das Interesse daran neues auszuprobieren."

Im Jahr 2011 überschlagen sich dann die Ereignisse. Unter eigenem Namen gastiert er ab Mai als Support-Act auf der großen Open-Air-Tour von Herbert Grönemeyer und veröffentlicht im Juni sein Album "Was macht Sinn" beim renommierten Label Four Music: "Es ist eine große Ehre, bei Herbert Grönemeyer als Support zu spielen und natürlich eine Chance, unzählige Menschen mit meiner Musik zu erreichen. Beharrliches an sich arbeiten und Ausdauer ist ungemein wichtig, und es ist eine riesige Chance auf Tour mit Herbert zu sein".

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