laut.de-Biografie
Liebe Minou
Liebe Minou ist das kleine nette Mädchen von nebenan, dass seine großen Gefühle beim Singen kultiviert oder beim Backen von Keksen konserviert. Bei den sogenannten Kekskonzerten verteilt sie ihre Leckereien an Schaulustige und geneigte Zuhörer. Meist sind es Schauplätze wie Telefonzellen, Fotoautomaten oder Friseursalons, die oft nicht mehr Platz als für sie und einen akkordeonspielenden Begleiter bieten. Dort überrascht Minou neben Süßspeisen auch mit einer melodischen Mischung aus Pop, Jazz und Chanson. Was nach Weihnachtsbäckerei schmeckt und wie das Fantasma Mary Poppins aussieht, klingt nach eifrig eingeübtem Piaf-Selbststudium mit einer Prise Annett Louisan.
Am 6. August 1988 kommt Ama Hellhammer (so ihr bürgerlicher Name) auf der Nordseeinsel Föhr zur Welt. Ihr Vater stammt aus Ghana, die Mutter aus Deutschland, beide sind praktizierende Ärzte. Sie wächst in Quickborn als jüngste von drei Schwestern auf, schreibt Gedichte und singt bereits im Kindergartenalter ihre erste CD ein. Zwei Mal wird sie zur Schönsten Stimme Quickborns gekürt. Nach dem Abitur zieht es sie nach Hamburg, wo sie sich neben der Musik auch den darstellenden Künsten widmet.
Die Texte des Albums "Ich" stammen zum großen Teil von Minou selbst, außerdem hilft Beatrice Reszat (Peter Maffay, Udo Lindenberg) aus. Die Musik schreibt Minou alleine oder zu zweit mit ihrem Produzenten Achille Fonkam (Ayo, Nneka, Oceana), der sie 2008 im Stage Club in Hamburg entdeckt und seitdem fördert. Minou, was aus dem Französischen übersetzt Miezekatze bedeutet, lässt ihren Liedern am liebsten in den Träumen freien Lauf: "Es hört sich an wie meine Traumwelt, wie die Lieder in meinen Träumen."