Porträt

laut.de-Biographie

Kontrust

Als es 2001 mit der Band Suicide Mission zu Ende geht, entsteht aus den Überresten eine neue Truppe: Shouter Stefan Lichtenbger, Gitarrist Andreas Kampl, Basser Bernhard Petermeier und Drummer Roman Gaisböck krallen sich Gitarrist Robert Ehgartner und Percussionist Manuel Halgmüller und gründen in der Gegend um Wien Kontrust.

Musikalisch verschreiben sie sich dem Crossover und mischen Rock, Pop, Funk, Metal und Hardcore fröhlich in einen Topf. In dieser Besetzung nehmen sie im Alleingang zunächst "Teamspirit" (2001) und zwei Jahre später "Make Me Blind" auf. Mit beiden EPs hat man zwar etwas in der Hand, doch zum ganz großen Wurf reicht es bis dato noch nicht. Irgendwas fehlt.

Der Meinung ist wohl Basser Bernhard: Er steigt 2003 aus. Gitarrist Andreas folgt ihm ein Jahr später, weshalb sich Kontrust neu orientieren müssen. Den Bass übernimmt 2005 Gregor Kutschera, doch anstelle eines zweiten Gitarristen, reihen sie lieber Sängerin Agata Jarosz ein.

Die rockige, ausdrucksstarke Stimme der Sängerin scheint das fehlende Teil des Puzzles zu sein, denn mit ihr läuft die Sache endlich rund. Über Record Pool erscheint der erste Longplayer "Welcome Home", der eine junge Band zeigt, die weiß was sie will. Auf der Scheibe singen sie übrigens in sechs verschiedenen Sprachen. 2006 sahnen sie den Austrian Newcomer Award ab und drehen ein erstes, professionelles Video.

Es folgen Konzerte in Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz und Polen, bei der sich die Österreicher eine immer größere Fanschar erspielen. 2008 machen sich Kontrust in den Hannoveraner Horus Sound Studios an die Aufnahmen zum zweiten Album. Dort entsteht "Time To Tango", das in Österreich Mitte Juni 2009 erscheint, in Deutschland Ende August. Eine fast komplett auf Polnisch gesungene Version folgt im Juli 2011.

Zuvor sahnen sie bereits 2010 bei den Amadeus Austrian Music Awards in der Kategorie Hard & Heavy den ersten Platz ab. Mit Michael Wolff holen sie sich noch einen zweiten Gitarristen ins Line-Up und starten die Aufnahmen zu "Second Hand Wonderland", das nicht weniger schräg und abgefahren ausfällt, als der Vorgänger.

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