Porträt

laut.de-Biographie

Kind Of Blue

Sie waren die Überraschung der deutschen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest 2000. Die Hamburger Kind Of Blue konnten mit ihrem melancholischen "Bitter Blue" 7,6% der Telefon-Voter von sich überzeugen und das reichte immerhin für Platz drei.

Dabei ist die Band, benannt nach einem Miles Davis-Album, kein typisch-synthetisches Grand Prix-Produkt. Sängerin Katrin Holst und Gitarrist Bernd Klimpel entdecken bereits Ende 1995 ihre gemeinsame Vorliebe für emotional-träumerischen Gitarrenpop. Erste Erfahrungen hatten beide in diversen Schülerbands gesammelt, nun machen sie sich im Proberaum eines Jugendzentrums in Schwarzenbek bei Hamburg an ihre ersten Songs.

Drummer Frank Spinngieß und Bassist Lars Köster kompletieren die Band, erste Konzerte in den Clubs der nahen Hansestadt folgen. Ihre musikalischen Vorbilder liegen, nach Eigenaussage, irgendwo zwischen Bands wie den Counting Crows, Britpop und ABBA.

Durch ausgiebiges Livespielen gelingt es den vieren, auf sich aufmerksam zu machen. Und das, obwohl sie englisch texten, was in Hamburg normalerweise nicht zur Popularität beiträgt. Kind Of Blue schaffen es dennoch und veröffentlichen im März 2000 ihr Major-Debut "In Sight".

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