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Nach seinem Debütalbum betiteln Kritiker die Produktionen Bjørkes als das Hybrid organischer Lindstrøm-Sounds, discoider DFA-Verspieltheiten und dancefloortauglicher Get Physical-Clubannäherungen. Schon seit dem Millennium gehört der lockige Produzent und DJ neben Vorzeigemodellen wie WhoMadeWho oder Trentemøller zum festen Bestandteil der Kopenhagener Electronic-Szene.
1999 gründen WhoMadeWho-Drummer Tomas Barfod und Kasper Bjørke ihr gemeinsames Projekt Filur. Bis sich beide Künstler nach drei gemeinsamen Alben verstärkt ihren Solokarrieren widmen, räumen sie mit Filur den Danish Music Award als "Best Producer" und "Best Dance Album" ab. Auch mehrere DJ-Awards schreiben sie in dieser Zeit auf ihrem Konto gut.
Kasper Bjørkes erstes Soloalbum "In Gumbo" erscheint 2007 auf dem New Yorker Label Plant Music. Der Longplayer begeistert mit einer melancholischen Reise in kinematographische Soundlandschaften, ohne dabei den Hang und Drang zum Nachtclub vermissen zu lassen. Die Medien überschlagen sich vor Entzückung. Als Millionen Dollar teure Synthie-Disco lobt Vice die Platte, das Future Music Magazin spricht von einer aufregenden, dunklen Reise, die reichlich intelligente wie ausgereifte Ideen beinhalte.
Auch die aktive internationale Musikszene findet Gefallen an der Arbeit des Dänen. Für die zweite Single-Auskopplung "Doesn't Matter" stehen schon Trentemøller oder DFAs The Juan MacLean mit Bearbeitungen zur Verfügung. Inzwischen kann Bjørke Veröffentlichungen auf Labels wie Plant Music, Fine, Thugfucker oder V2 Records vorweisen.
Zwei Jahre nach dem hochgelobten Debüt legt er die zweite Platte "Standing On Top Of Utopia" nach, zeigt sich musikalisch wieder in skandinavisch gewohnter, fluffiger Electronica. Glitzernde Analog-Synthesizer treffen auf warm pulsierende Post-Disco-Trips, bitten sanftmütigen Pop wie dunklen Techno zum Tanze.
Kaspers Produktionen nehmen sich zwei verschiedenen Richtungen an - unter seinem Alias veröffentlicht er mehr Disco-orientierteres, als Kasper Bjørke & His Friendly Ghost erscheinen Tracks geeignet für den Clubkontext zwischen Techno, Minimal und House. Aufgrund geschmeidiger Live-Instrumentierung in seinen Produktionen klingt der Kopenhagener nicht unweit vom dem Output seiner Freunde WhoMadeWho oder den Londonern Zoot Woman.
Arbeitet Bjørke nicht im Studio, so kümmert er sich auch um das Aufspüren neuer dänischer Talente als A&R bei Fake Diamond.
In Gumbo (2007)
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