Porträt

laut.de-Biographie

Karelia

Karelia ist das geistige Kind von Sänger/Gitarrist Matthieu Kleiber und Gitarrist/Keyboarder Lionel Vest. Die beiden rufen die Band 1999 im französischen Elsass ins Leben und holen sich bald noch Keyboarder Bertrand Maillot und Gitarrist Sebastian Fellmann ins Boot.

In dieser Besetzung spielen sie ein erstes Demo ein, auf dem Bass und Drums rein elektronisch erzeugt werden. Live ist das allerdings eher suboptimal, sodass sie sich bei Jerican einfach deren Drummer Loïc Jenn, den Gitarristen Erwan Morice und den Basser Claude Gasparini ausleihen. Mit ihnen spielen sie diverse Konzerte im Vorprogramm von Kamelot, Vanden Plas, At Vance oder Dyslesia und kommen mit ihrem Power Metal durchaus gut an. Allerdings entschließen sich im Sommer 2001 sowohl Lionel als auch Sebastian, die Band zu verlassen.

Da Matt und Bertrand aber eh die meiste Musik schreiben, ist das halb so wild und auch den Abgang von Gitarrist Claude verkraften sie im März 2002 relativ schnell. Seinen Platz nimmt der ehemalige Heavenly-Gitarrist Chris Sovoury ein. Er ist es somit auch, der auf dem Debüt "Usual Tragedy" den Bass einspielt. Ende 2003 hat die Band einen Vertrag mit Drakkar/Sony unterschrieben und stellt das Album im Frühjahr 2004 in die Regale. Damit ernten sie einige Vergleiche mit früheren Stratovarius-Werken und gehen in Sachen Chöre ähnlich symphonisch zur Sache wie Therion.

Kurz nach der Veröffentlichung ist Chris schon wieder weg vom Fenster und Gilles Thiebaut nimmt seinen Platz ein. Kaum ist dieser Schritt vollzogen, verschwinden alle Hinweise darauf, dass Chris mal bei Karelia war, von deren Homepage. Größere Liveaktivitäten bleiben nach dem Album aus und so machen sie sich bald wieder an die Arbeiten zur nächsten Scheibe. Die lässt die Metal-Elemente des Debüts doch etwas vermissen und geht ein Stück mehr in Richtung Hardrock, mit zahlreichen klassischen Zitaten und Elementen.

Auf Tour sieht man die Band im Anschluss etwas häufiger, sie stehen u.a. mit The Gathering, Crystal Ball und sogar Dagoba auf der Bühne. Drakkar haben sich von der Band wohl mehr erwartet, denn nach der Scheibe ist der Deal weg und Karelia sehen sich nach einem neuen Label um. Es vergeht einige Zeit, in der sich der Sound der Franzosen noch einmal ein gutes Stück verändert. Obwohl Keyboarder Betrand inzwischen nicht mehr zum Line-Up gehört, geben sie sich mittlerweile deutlich elektronischer.

Dafür haben sie mit Jack Ruetsch wieder einen zweiten Gitarristen dabei und kommen schließlich bei Season Of Mist unter. Die legen Mitte April 2008 "Restless" in die Regale, auf dem die Band nicht nur mit einer Coverversion von R.E.M. überrascht, sondern auch gleich noch mit einer von Moby. Noch bevor das Album auf dem Markt ist, stehen Karelia im Vorprogramm der Scorpions auf deren Frankreich-Abstechern auf der Bühne.

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