Porträt

laut.de-Biographie

Junesex

Die Damen und Herren nennen sich Junesex, das Debütalbum heißt "So Fucking Chic". Assoziationen zum Jahrhundertthema Geschlechtsverkehr mal wieder nicht ausgeschlossen. Tatsächlich bilden die Bandmitglieder Sarah Steinitz und Gregori Erman wie auch Marion Dubrana und David Ouvry ein Liebespärchen und stammen obendrein konsequenterweise auch noch aus der ewigen Stadt der Liebe: Paris. Ist das nicht süß?

Erotik spielt auch im Zusammenhang mit ihrer Musik eine gewichtige Rolle. Das Quartett gefällt sich in der liebevollen Reduktion des eigenen Soundbilds auf ein minimales Skelett aus rotzigem Elektro-Punk à la Gigolo, dahin gehauchtem Funk, etwas Glam- und Krautrock sowie leichten Hip Hop-Anleihen. Wichtig scheint nur, was hinten raus kommt: Groovy shit!

Bisweilen klappt das auf dem 2004 erschienenen Debüt "So Fucking Chic" ganz prima. Über Radioeinsatz darf sich neben der an die Puppetmastaz angelehnten Single "Fast Food Messiahs" auch "U B Illin" freuen, eine Run DMC-Coverversion, angemessen respektlos vorgetragen mit Blockflöte auf Analogbass. Gleichzeitig hat das Doppel-Pärchen keine Probleme damit, einen Song der 60s/70s-Jazzrock-Ewigimprovisierer Soft Machine mit ins Programm zu nehmen ("A Certain Kind").

Zunächst machen Junesex im Jahr 2003 durch einen eigenwilligen Remix für Agoria ("Spinach Girl") auf sich aufmerksam, was wiederum nicht an den Ohren des Hamburger Labels Pop Up (Ocker) vorbei geht. Dort erscheint im selben Jahr die Vinyl-Maxi zu "Fast Food Messiahs" (inkl. Remixes von Electronicat und Random Factor) und ein Jahr später das Debüt.

Deutsche Clubs beehren die vier Franzosen erstmals Anfang 2005 und versprechen damit ähnlich spektakuläre Shows, wie sie sie in der Vergangenheit bereits als Support von u.a. Chicks On Speed, Keren Ann oder Sebastien Tellier an den Tag legten. Très chic!

Danach hört man längere Zeit nichts von Junesex. Im Juli 2007 gibt die Band auf ihrer MySpace-Seite bekannt, dass ein neues Album mit dem Titel "Sex In Times Of War" in die Läden kommt.

Alben

  • MySpace

    Hört rein in das neue Album von Junesex.

    www.myspace.com/junesex
  • Pop Up Records

    Deutsches Label mit Starterinfos.

    http://www.popup-records.de

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