Porträt

laut.de-Biographie

Jahcoozi

Berlin ist heute das, was New York für lange Zeit war: ein Schmelztiegel. Aus allen Himmelsrichtungen zieht es Produzenten, DJs, Graphiker, Maler und andere Künstler in die neue Hauptstadt subkulturellen Lebens. Jahcoozi machen da keine Ausnahme. Sängerin Sasha Perera stammt aus London mit Wurzeln die bis nach Sri Lanka reichen. Bassist Oren Gerlitz ist Berufsmusiker und Sound-Ingenieur aus Tel Aviv. Einzig Robot Koch ist seit jeher in Berlin zu Hause.

Unterschiedlich wie die Bandmitglieder sind auch die Einflüsse, die sich bei Jahcoozi zu einem organischen Ganzen verbinden. Hip Hop gehört genauso dazu wie Punk, Elektronik oder Soul. Irgendwann 2003 spielen Jahcoozi ihren ersten Gig. Seither haftet der Band ein sagenhafter Ruf an. Schließlich bespielen sie das besetzte Haus "Eimer" genauso wie den Hinterraum einer Kreuzberger Kebabbude. So viel Understatement muss gewürdigt werden.

Im selben Jahr geben Jahcoozi ihr Vinyl-Debüt auf dem Berliner Label WMF. "Fish" ist der Titel der Maxi, die das Trio in Insider-Kreisen zum Geheimtipp aufsteigen lässt. Ein Ruf der bis an die Ohren von Chicks On Speed, Aphex Twin, Jamie Lidell, Kevin Blechdom und Tiefschwarz dringt. Und so finden sich Jahcoozi schnell im Vorprogramm selbiger Bands, was ihren Fankreis beträchtlich vergrößert. Dennoch lassen sie sich mit weiteren Releases Zeit.

Programmierer Koch debütiert mit seinem Projekt The Tape Vs. RQM Mitte 2005 auf dem Berliner Label Kitty Yo. Dort erscheint auch der nächste Jahcoozi-Release. Mit "Pure Breed Mongrel" gehen sie im Herbst 2005 gleich über die volle Länge. Dabei zeigt sich das Trio, wie schon in der Vergangenheit, von ganz unterschiedlichen Seiten. Auch "Barefoot Wanderer" (2010) steht seinem Vorgänger in Vielfalt und Ideenreichtum in nichts nach. Ihre ausgefallenen Live-Shows stehen nach wie vor hoch im Kurs. Und das nicht nur in der Hauptstadt.

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