Porträt

laut.de-Biographie

Hollywood Undead

Die Idee, Metal/Rock mit Rap zu verbinden, erscheint im Jahr 2005 nicht besonders neu, Erfolg kann man damit trotzdem haben. Eher zum Spaß stellen Sänger Deuce und sein Freund J-Dog einen selbstprogrammierten Song ins Internet. Überwältigt vom positiven Feedback und dem Erfolg – innerhalb eines Jahres hören acht Millionen Besucher den Titel "The Kids" – beschließen sie, eine Band zu gründen.

Hollywood Undead - V
Hollywood Undead V
Innovation? Fehlanzeige. Eigenleistung? Nahe Null.
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Nach Angaben von J-Dog rekrutieren die beiden dafür einfach ihren Freundeskreis: "Wer zu dem Moment im Raum war und ein Instrument spielte, war in der Band", erklärt der Sänger. Von nun an zählt die Band vier weitere Mitglieder: Johnny 3 Tears (Gesang), Charlie Scene (Gesang, Leadgitarre), Funny Man (Gesang) und Da Kurlzz (Percussion).

Drei Jahre später haben die Kalifornier über 400.000 Freunde bei MySpace. Im selben Jahr tritt die Band beim Virgin-Mobile-Festival erstmals vor einem größeren Publikum auf: ein Wettbewerb, aus dem sie als Gewinner hervorgehen.

Im Jahr darauf erscheint ihr Debüt-Album "Swan Songs", das Sänger Deuce mitproduziert. Als Referenzen werden oft Linkin Park und Eminem genannt. Die Band gibt ihre Heimatstadt Los Angeles und Hollywood als Einfluss an.

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Dass ihre Mitglieder nur mit Masken auftreten, stellt nicht etwa eine Verbeugung vor Slipknot dar. Als man Fotos für die Internet-Seite suchte, fand man nur Bilder von Hockey-Spielern mit entsprechendem Gesichts-Schutz. Ein Insider-Witz, der sich verselbstständigte, wie die Band während ihres ersten Europa-Abstechers 2009 verrät.

Nach einer gemeinsamen Tournee mit der Elektro-Größe Skrillex unter dem Banner "Sonny and the Blood Monkeys" erscheint im November 2009 "Desperate Measures" mit sechs unveröffentlichten Songs, Remixen und Livemitschnitten. Anfang 2010 platzt die Bombe: Aufgrund kreativer Differenzen steigt Deuce aus. Als Nachfolger tritt Daniel Murikllo an, der zwar gerade erst bei "American Idol" eine Runde weiter gekommen ist, die Sendung aber stante pede verlässt und sich sofort mit der Band in das zweiten Album stürzt.

Nach mehr als einem Jahr Arbeit erscheint "American Tragedy" im Frühjahr 2011 und entpuppt sich schon mit der ersten Single "Hear Me Now" als voller Erfolg. Noch im selben Jahr folgt, nach umjubelten Festival-Shows bei Rock am Ring und Rock im Park, "American Tragedy Redux" als Ergänzung. Schon während der Tour sammeln Hollywood Undead Ideen, um schnellstmöglich ein weites richtiges Album nachzuschießen. "Notes From The Underground" (mit Gastauftritt von Marilyn Manson/Rob Zombie-Gitarrist John "John 5" Lowery) etabliert das Sextett Anfang 2013 endgültig unter den Größen des US-Rock-Zirkus.

Spätestens mit dem im Folgejahr erscheinenden vierten Album "Day Of The Dead" schwappt der Hype endlich auch auf die kontinentaleuropäischen Hitparaden über. Selbst den Ausstieg von Gründungsmitglied Matthew "Da Kurlzz" Busek verkraften Hollywood Undead scheinbar problemlos, auf dem Ende 2017 ohne ihn veröffentlichten "V" bleibt die Band ihrem Kurs treu.

Da können die Kritiker auch noch so meckern: Gefüllte Hallen sprechen ein andere Sprache, die Deutschland-Tour meldet gleich mehrfach "ausverkauft". Sogar das Ding mit den Masken handhaben sie inzwischen eher locker und ziehen es nicht mehr ganz so verbissen durch.

Alben

Hollywood Undead - V: Album-Cover
  • Leserwertung: 2 Punkt
  • Redaktionswertung: 1 Punkte

2017 V

Kritik von Tom Küppers

Innovation? Fehlanzeige. Eigenleistung? Nahe Null. (0 Kommentare)

Fotogalerien

Huxleys Neue Welt, Berlin, 2018 In der Hauptstadt sind die Masken los.

In der Hauptstadt sind die Masken los., Huxleys Neue Welt, Berlin, 2018 | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) In der Hauptstadt sind die Masken los., Huxleys Neue Welt, Berlin, 2018 | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) In der Hauptstadt sind die Masken los., Huxleys Neue Welt, Berlin, 2018 | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) In der Hauptstadt sind die Masken los., Huxleys Neue Welt, Berlin, 2018 | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger)

Köln, E-Werk, 2016 Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole.

Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Die US-Amerikaner in der Rhein-Metropole., Köln, E-Werk, 2016 | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger)

Rock am Ring, 2015 Straight from L.A.

Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Straight from L.A., Rock am Ring, 2015 | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen)

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