Porträt

laut.de-Biographie

Hepcat

Hepcat gehören zu den Bands, die auch weit außerhalb der eingeschworenen Ska-Szene einen hohen Stellenwert genießen. Ein schönes Lob für die siebenköpfige Truppe aus Los Angeles fand sich einst in der Washington Post: "Hepcat haben die Weisheit von Ska, Reggae und Rocksteady so vollständig gefressen, dass sie in geradezu mythische Bereiche vorstoßen."

Derselben Meinung sind 1997 Brett Gurewitz (Bad Religion) und Tim Armstrong (Rancid), die Hepcat auf ihr Hellcat/Epitaph-Label holen. Zu diesem Zeitpunkt konnten sich die seit 1989 aktiven Hepcat mit den Alben "Out Of Nowhere" (1993) und "Scientific" (1996) sowie fulminanten Liveshows schon einen ausgezeichneten Ruf erarbeiten. Trotz des Todes von Ur-Bassist David Fuentes gerät das Epitaph-Werk "Right On Time" im Folgejahr 1998 zum größten kommerziellen Erfolg der Band und bringt sie sogar in die Late Night Show von Conan O'Brien ("Can't Wait").

Angeführt von den Bandgründern Greg Lee (Gesang) und Deston Berry (Keyboards/Gesang) durchlaufen Hepcat über die Jahre zwar diverse Besetzungswechsel, kreieren aber stets einen Sound, aus dem die Liebe zum gesamten Spektrum jamaikanischer Musik in voller Blüte herausstrahlt. Auch vor Elementen aus American Soul, Jazz oder Dub schreckt die Bande nicht zurück. Für viele sind sie eine moderne Version der Kultband The Skatalites. Zahlreiche Fans rekrutieren Hepcat außerdem im Vorprogramm von Desmond Dekker, der Wailers Band, den Specials und Ben Harper.

Wenige Wochen vor der Veröffentlichung des 2000er Albums "Push'N'Shove" trennen sich die Wege der Gruppe. Greg Lee zieht nach Costa Rica und der dritte Sänger Alex Desert widmet sich ganz dem Schauspiel-Fach. Ebenso überraschend und spontan geht im Juli 2003 im House Of Blues in L.A. ein Reunion-Konzert über die Bühne.

Hepcat sind wieder da und ihr Fanstamm scheint in der Zwischenzeit unbeirrt weiter gewachsen zu sein. Aufgrund großer Nachfrage erscheint ein Jahr später ihr Debüt "Out Of Nowhere" in einer Neuauflage mit Bonustracks. Seither begnügen sich Hepcat, vorwiegend in ihrer Heimat USA, mit dem Status einer gefragten Liveband.

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