Porträt

laut.de-Biographie

Harry Axt

Hinter dem spaßigen Pseudonym Harry Axt steckt der Berliner Produzent und DJ Daniel Steinberg. In Ostberlin geboren reißt ihn die Technoszene der Hauptstadt Anfang der 90er Jahre mit sich. Als häufiger Gast auf Parties taucht er voll in elektronische Tanzmusik ein. Die Begeisterung entwickelt sich mit den Jahren immer mehr zur Leidenschaft. Diese mündet Ende der 90er Jahre schließlich in zahlreichen Musikprojekten.

Bei den meisten davon ist Robin Piniek als Partner in Crime dabei. Dark Tower, The Brattice, The Fall Guys, Harris and Brooks und Stepfatherz sind einige der Namen, unter denen die beiden ab 2001 veröffentlichen. Die frühe EP "Maschinenstaub" erscheint auf Weavescape, dem Label von Thomas P. Heckmann. Dem Zeitgeist entsprechend sind die Produktionen der beiden überwiegend hart, mitunter sogar schranzig.

2005 veröffentlicht Daniel Steinberg dann unter seinem bürgerlichen Namen und als Harry Axt. Auch musikalisch geht der Berliner neue Wege. 2006 mixt er die Kitty-Yo-Compilation "Cuts & Pieces". Seine eigenen Tracks werden minimalistischer, ohne aber an Funktionalität einzubüßen. Nach einem Zwischenstopp auf Grand Petrol Recordings erscheinen seine Releases ab 2007 überwiegend bei KiddazFM und seinen Sublabels.

Dort mixt er 2008 zusammen mit Holgi Star die Labelcompilation "Roadtrip". Dafür schlüpft er in sein pornomäßig überzeichnetes Harry Axt-Alias. Im Mix gibt er sich jedoch äußerst geschmackssicher und spielt unter anderem Tracks von Labelkollege Dave Shokh, dem Briten Jesse Rose, US-Acid-Legende Josh Wink und Israels Up and Coming Shlome Aber.

Alben

  • MySpace

    Stringent trashig auch hier.

    http://www.myspace.com/68742805
  • MySpace

    Etwas seriöser unter seinem bürgerlichen Namen.

    http://www.myspace.com/danielsteinberg

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