Porträt

laut.de-Biographie

Genghis Tron

Wenn man aus einem Kaff mit dem Namen Poughkeepsie stammt, das irgendwo im Staate New York liegt, muss man ja fast einen Hang zu etwas abgedrehterer Musik haben. Den verspüren auch Shouter Mookie Singerman, Gitarrist Hamilton Jordan und Keyboarder Michael Sochynsky, als sie 2004 Genghis Tron ins Leben rufen.

Ihren Sound zu beschreiben, ist nicht so ganz einfach - er liegt irgendwo zwischen Grindcore, Metalcore und Elektro, was bei den Zuhörern schon mal zu einer ausgewachsenen Synapsenblockade führen kann. Davon unbeeindruckt, macht sich das Trio kurz nach der Gründung schon auf, um unter der Regie von Converge-Chef Kurz Ballou ihre erste EP "Cloak Of Love" aufzunehmen, die im Februar 2005 über Crucial Blast Industries erscheint. Dass sie mit abgedrehten Namen und Musik nicht allein sind, zeigt schon die Liste an Bands, mit denen sie nach der Veröffentlichung auf Tour gehen und Konzerte spielen.

Yip Yip, Usaisamonster, Magrudergrind, Plot To Blow Up The Eiffel Tower und Akimbo sind tatsächlich andere Bands, die sich mit Genghis Tron auf die Bühne wagen und ähnlich abgedrehte Sounds produzieren. Mitte des folgenden Jahres kehrt die Band zu Kurt Ballou ins Studio zurück, um sich an den ersten Longplayer namens "Dead Mountain Mouth" zu wagen. Auch für diese Veröffentlichung sind die drei ausgiebig auf Tour und werden schließlich mit Relapse Records handelseinig, wo sie mit ihrem extremen Sound auch ideal aufgehoben sind.

Nachdem die komplette Band nach Philadelphia umgezogen ist, machen sie sich an die Arbeiten zum nächsten Album, die sie nur für ein paar kleinere Touren mit Pig Destroyer oder The Red Chord unterbrechen. Einmal mehr vertrauen sie auf die bewährten Hände ihres Produzenten und nehmen "Board Up The House" in Angriff. Die Veröffentlichung steht für Ende Februar 2008 an, doch zu der Zeit sind sie schon lange wieder mit The Dillinger Escape Plan und A Life Once Lost unterwegs.

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