laut.de-Biografie
A Life Once Lost
Den seltsamen Bandnamen A Life Once Lost suchen sich fünf Jungs 1999 in einem Vorort von Philadelphia, Pennsylvania aus. Namentlich handelt es sich dabei um Shouter Bob Meadows, die beiden Gitarristen Doug Sabolick und Vadim Taver sowie Basser Alin Ashraf und Drummer TJ de Blois.
Als ob das noch nicht genug der seltsamen Namen wäre, suchen sie sich für ihr Debüt, das 2000 über Loudnet erscheint, den Titel "Open Your Mouth For The Speechless...In Case Of Those Appointed To Die" aus. Kaum ist das Album raus, macht sich Vadim schon wieder in Richtung This Day Forward vom Acker. Ersatz finden ALOL in Bob Carpenter, der zuvor bei As We Grow die Klampfe schrubbt. Mit ihm spielen sie zwei Jahre und unzählige Gigs später die EP "The Fourth Plage: Flies" ein.
Kurz nachdem sich Drummer TJ verkrümelt, packt auch Basser Alin seine Koffer. So ist auf "A Great Artist" 2003 eine komplett neue Rhythmusfraktion (Schlagzeuger Justin Graves und Bassist Nick Frasca) zu hören. Die Scheibe erscheint über das Deathwish Inc.-Label von Converge-Chef Jake Bannon und ist so etwas wie das Sprungbrett für den endgültigen Durchbruch. Dadurch werden nämlich Ferret Music auf die Band aufmerksam und reißen sie sich unter den Nagel.
Noch bevor das neue Album "Hunter" 2005 erscheint, stehen sie zusammen mit Fear Factory und Lamb Of God auf der Bühne und erreichen damit auch ein größeres Publikum. Kurze Zeit später - die Scheibe verkauft sich inzwischen wie geschnitten Brot - geht es schon wieder mit Bury Your Dead, The Red Chord und If Hope Dies durch die USA. Keine Frage, dass sie auch Teil des 'Sounds Of The Underground'-Treks sind, der den Sommer über als Megapackage durch die Lande zieht. Auch nach England setzen sie über und sorgen dort mit Twelve Tribes und Every Time I Die für glückliche Gesichter.
Kohle kommt nur auf Tour rein und so ist man bis in den Sommer des nächsten Jahres mit Acts wie The Black Dahlia Murder, Madball, Cephalic Carnage oder As I Lay Dying unterwegs. Damit sind sie gerade noch rechtzeitig durch, um sich der Ozzfest-Tour 2006 anzuschließen und auch den Rest des Jahres noch mit Napalm Death oder Arsis durch die Gegend zu zischen.
Im Januar 2007 wird "A Great Artist" noch einmal neu aufgelegt, doch ALOL arbeiten schon am nächsten Langeisen. Dieses hört auf den Namen "Iron Gag" und erscheint Ende September. Wie nicht anders zu erwarten, stehen sie zu der Zeit schon wieder in den Startlöchern, um The Dillinger Escape Plan zu begleiten.