Porträt

laut.de-Biographie

Fräulein Wunder

Manchmal benötigt es mehrere Anläufe bis zum endgültigen Bandnamen. So auch im Fall von Fräulein Wunder, einer vierköpfigen Girlgroup aus Hessen. Die Schülerinnen Chanty, Pia, Steffy und Kerstin finden 2006 als musikbegeisterte Mädchen zu ihrer ersten Band zusammen: Puppenblut. Die Freundinnen gehen ihre ersten musikalischen Schritte beim heimischen Nachspielen ihrer Lieblings-Hits. Bereits 2007 erfolgt eine Umbenennung in sHERO. Erste eigene Songs werden geschrieben, und es folgen erste Live-Auftritte.

Die Plattenindustrie wird aufmerksam, von den Attributen jung, frech und Deutschrock-begeistert verspricht man sich bundesweite Erfolgs-Aussichten. So unterzeichnet die Band einen Plattenvertrag bei Universal Vertigo. Flugs folgt der dritte Band-Name in drei Jahren: Die hoffnungsvollen Newcomer bekommen den zeitgeistigen Retro-Begriff Fräulein Wunder verpasst.

Auf dem Festival Rock am Ring treten Fräulein Wunder erstmals vor großem Publikum in Erscheinung. Während man das erste Album zusammenstellt, bekommen die Girls auf dem Musiksender VIVA eine breite Plattform: Im Zeitraum von Juli bis August 2008 präsentieren sie sich mit einem täglichen Bandtagebuch, das die ersten Schritte ins große Showbiz dokumenentiert. In diese Zeit fällt die Single-Veröffentlichung "Wenn Ich Ein Junge Wär" und platziert sich sofort in oberen Charts-Regionen.

Als Produzenten des schlicht mit "Fräulein Wunder" betitelten Debüts zeichnen unter anderem Annette Humpe und Uwe Fahrenkrog-Petersen verantwortlich. Die massive Werbekampagne trägt ihre Früchte: Auch das Album erreicht umgehend eine gute Hitparaden-Notierung. Mit rotzigem Rock-Anstrich versehen und schlicht gehaltenen, textlichen Ausarbeitungen rund um das Thema "Jungmädchenprobleme" garniert, treffen die vier den Nerv ihrer Zielgruppe.

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