Porträt

laut.de-Biographie

Faith Evans

Mit "I'll Be Missing You" singt sich Faith Evans 1997 auf der Grundlage des Police-Klassikers "Every Breath You Take" weltweit in die Herzen der R'n'B/HipHop-Liebhaber. Produziert und gerapt von ihrem Entdecker und Mentor Puff Daddy, erntet sie für diesen Song einen Grammy und einen MTV-Video-Award.

Faith Evans kommt am 10.6.1970 in Lakeland, Florida zur Welt, wächst aber in Newark, New Jersey auf. Dort tobt sie ihr Gesangstalent zunächst im Kirchenchor aus, später beschert es ihr ein Stipendium an der Fordham Universität.

Nach einem Jahr kehrt sie der akademischen Gesangsausbildung den Rücken und widmet sich umfangreichen Live-Aktivitäten. Dabei lernt sie u.a. Usher, Mary J. Blige und Puff Daddy kennen. Letzterer veröffentlicht 1995 auf seinem Bad Boy-Label ihr Debüt "Faith". Damit beweist er ein goldenes Entdecker-Händchen, das sich alsbald mit Platin-Lorbeeren schmückt.

Kurze Zeit darauf lernt sie Notorious B.I.G. kennen und heiratet ihn ein wenig überstürzt nach zwei Wochen. In Amerika könnte man mit dem Vermieten von Eheringen einen ordentlichen Reibach machen, denn trotz eines gemeinsamen Kindes trennt sich das Paar nach zwölf Monaten wieder. Als B.I.G. am 9.3.1997 in Los Angeles erschossen wird, avanciert Faith unfreiwillig zur berühmtesten Witwe der HipHop-Szene.

Ihrer Trauer verleiht sie mit "I'll Be Missing You" Ausdruck. Abermals unter den Fittichen von Puff Daddy produziert, erreicht der Song die Spitzen der internationalen Charts und macht Faith mit einem Schlag berühmt. Das kurz darauf erscheinende zweite Album "Keep The Faith" erntet abermals Platin und enthält u.a. den von Babyface produzierten No. 1-Hit "Never Gonna Let You Go". "Faithfully", ihr drittes Platinalbum aus dem Jahr 2002 etabliert sie endgültig als R'n'B-Ikone.

Neben ihrer Solokarriere kollaboriert Faith immer gerne mit Kolleginnen. Whitney Houston profitiert auf "Heartbreak Hotel" (1999) von ihrer Sangeskunst, mit Beyoncé Knowles steht sie 2003 für den Film "The Fighting Temptations" vor der Kamera.

Die Kraft für all ihr Engagement zieht Faith Evans u.a. aus ihrem Vornamen, der auf deutsch "Vertrauen" bedeutet: "Vertrauen hat mir die Kraft gegeben dahin zu kommen, wo ich heute bin. Vertrauen hat mir erlaubt, die starke Frau zu werden, die ich bin. Ich vertraue in Gott. Ich vertraue in meine Fähigkeiten. Ich bin was ich bin. Ich bin Vertrauen."

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