Porträt

laut.de-Biographie

Dop

Vodka und elektronische Musik - auf dieses Geheimrezept schwört nicht nur das Duo Wighnomy Brothers. Auch beim französischen Trio Dop steht hochprozentiger Kartoffelschnaps ganz oben auf der Liste der beliebtesten Getränke.

Die drei Musiker aus Paris prägen eine neue Generation französischer House-Musik, die von traditionellen Formalismen nichts hält und den berechenbaren Sound aus Computer und Sequencer immer wieder mit bewussten Liveeinlagen aus den Angeln hebt. Band, Liveact, Studioprojekt - die Grenzen sind fließend. Doch gerade das macht ihren Erfolg aus.

Clement Zemstov, Damien Vandesande und Jonathan Illel kennen sich schon seit frühester Kindheit und verfolgen den Traum vom Berufsmusiker über viele Jahre. Der bleibt lange in weiter Ferne. Um Zeit für ihre Musik zu haben, hangeln sie sich von einem Gelegenheitsjob zum nächsten. So unstet wie ihr Arbeitsleben präsentiert sich auch der musikalische Output, der in den verschiedensten Genres nach Anschluss sucht. Mal ist es Hip Hop, mal Jazz, dann Reggae oder R'n'R bis Dop schließlich bei House und Techno landen.

Ihr Maxidebüt geben sie 2007 auf Circus Company, das mit Veröffentlichungen von Ark, Nôze, Guillaume & The Coutu Dumonts, Dave Aju, DJ Koze und Deetron in Frankreich zu einer der wichtigsten Adressen in Sachen elektronischer Musik zählt. Weitere Veröffentlichungen auf den weniger bekannten Labels Milnor Modern, Supplement Facts und Eklo folgen kurze Zeit später und untermauern den Ruf von Dop als einer der vielversprechendsten Newcomer-Acts. Zum Hype trägt der Erfolg ihrer Kumpels von Nôze sicherlich seinen Teil bei.

Jam-Session-Techno mit Gipsy-Einflüssen ist 2009 im Kommen und passt eben auch ganz gut zur Hippie-Philosophie wie sie beispielsweise die Bar 25 pflegt. In Berlin erspielen sich Dop eine feste Fangemeinde. Nicht ganz zufällig veröffentlichen sie ihr erste Mix-CD auf Watergate Records, dem Label zum dazugehörigen Club an der Spree.

Darauf zu hören sind zahlreiche Kooperation mit befreundeten Musikern wie Wareika, dem polnischen Duo Catz & Dogz und den Kumpels von Nôze. Schmierstoff dieser Sessions dürfte auch die ein oder andere Flasche Vodka gewesen sein.

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