Porträt

laut.de-Biographie

Guillaume Coutu Dumonts

Geht es um zeitgenössische elektronische Musik, dann zählt das Mutek Festival im kanadischen Montreal zu den wichtigsten Treffpunkten der Szene. Seit dem Jahr 2000 treffen sich dort renommierte House, Ambient, Industrial und Techno-Produzenten.

Gerne laden die Macher auch Acts ein, die sich bewusst zwischen alle Stühle setzen. Zum erweiterten Mutek-Umfeld gehört auch Guillaume Coutu Dumonts, der sich neben Mutek-Gründer Akufen mit dem wachsenden Erfolg als Produzent international etablieren kann.

Musikalisch liegen seine Wurzeln nicht ausschließlich in elektronischer Musik. Zwar gehört der Kölner Thomas Brinkmann zu den wichtigsten Einflüssen. Daneben finden sich aber auch Künstler wie Herbie Hancock, Ennio Morricone und Grandmaster Flash. So spielt Guillaume Coutu Dumonts auch zunächst als Percussionist in einer Funkband und gehört danach der Jazz-Formation Iks an. Mit ihr nimmt er zwei Alben auf und geht unter anderem im Senegal auf Tournee.

Gleichzeitig beginnt er eigene Tracks zu produzieren und arbeitet mit Freunden aus der Montrealer Techno-Szene zusammen. Mit Julien Roy entsteht das Projekt Egg, gemeinsam mit David Fafard ist er Luci und an der Seite von Ernesto Ferrerya spielt Coutu Dumonts als Chic Miniature. Sein erstes Soloalbum veröffentlicht Guillaume 2002 unter dem Titel "Street Life". Bis zu seinem zweiten Longplayer dauert es fünf Jahre. "Face À L'Est" erscheint 2007, einem Jahr mit ungewöhnlich vielen Releases für Coutu Dumonts.

Neben dem Longplayer, der deepe House-Tracks mit percussivem Tech-House verbindet, erscheinen insgesamt noch drei weitere Maxis des Kanadiers. Seinen Wohnsitz verlegt er in dieser Zeit von Montreal nach Paris und Berlin.

Alben

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