Porträt

laut.de-Biographie

Doctor And The Medics

The Doctor nennt sich Clive Jackson aus Liverpool. Der DJ aus London gründet Anfang der 80er Jahre gemeinsam mit Gitarrist Steve McGuire und Bassist Gareth Thomas, die Post-Rock-Band Doctor And The Medics. Mit Kiss-Look, schrillen 60s Kostümen und extravaganten Live-Auftritten mausern sie sich innerhalb kurzer Zeit zu einer der beliebtesten Underground-Bands in England. Die erste Single "The Druids Are Here" c/w "The Goats Are Trying To Kill Me" erscheint 1982 auf Whaam Records (The Pastels, Television Personalities).

The Doctor ist Resident DJ in einem Club namens "Alice In Wonderland" in Soho, London. Ein sehr populärer Ort, dem Jesus And The Mary Chain ihren ersten Club-Gig in der englischen Metropole verdanken. Hier nehmen Doctor And The Medics 1985 ihre erste Live-EP auf. Das Line Up liest sich wie folgt: The Doctor (Gesang), Steve McGuire an der Gitarre, Bassist Richard Searle und Schlagzeuger Vom Ritchie. Desweiteren beschließen die Rocker, weiblichen Background-Gesang in die Gruppe zu integrieren, so dass sie die Anadin Brothers engagieren.

Mit der Coverversion "Silver Machine" von Hawkwind landen die Docs einen Nummer 1 Hit in den Indie Charts; zahlreiche TV-Auftritte folgen. Aus der Untergrund-Lieblingsgruppe entwickeln sich rasante Chartstürmer der britischen Top Ten. Der Erfolg zeigt jedoch schnell seine Schattenseite. Es kommt zu internen Meinungsverschiedenheiten und Verwirrungen. Den internationalen Durchbruch schaffen sie mit ihrem größten Hit "Spirit In The Sky". Eine Coverversion von Norman Greenbaum. In über 30 verschiedenen Ländern setzt sich die Single 1986 auf Platz 1. Es folgen weitere große Veröffentlichungen wie Abba's "Waterloo" oder "Burn", die sich ebenfalls in den englischen Charts etablieren. Mit der Zeit widmen sich die einzelne Mitglieder anderen Projekten. Das letzte gemeinsame Studioalbum ist "Instant Heaven" und erscheint 1996 auf ihrem eigenen Label MADMAN.

DJ Doctor versucht sich als Schwergewichtsboxer, erreicht allerdings nicht die gewünschte Lizenz. Somit sucht er sich neue Musiker, um mit Band auf Tour zu gehen. So bescheren sie ihren Fans einige Shows im Fernsehen. 2006 erscheint die EP "Timewarped". Bassist Richard Searle und Schlagzeuger Vom Ritchie gründen im selben Jahr die Formation Wet Dog, inspiriert vom nass-warmen Gestank im Auto des tonangebenden Engländers Vom. Neben den beiden Alt-Punkern, singt und steht an vorderster Front die Polin Anna Donarski, die zudem Gitarre und Klavier spielt. Die blonde Rocklady ist bekannt von gemeinsamen Aktionen mit Can-Sänger Damo Suzuki und den Fehlfarben.

Seit 1999 trommelt der Engländer Vom Ritchie bei den Toten Hosen, die 2007 eine kleine Pause einlegen. Diese nutzt der Schlagzeuger, um weiter kreativ zu sein. Er gründet sein eigenes Label "Drumming Monkey Records". Auf diesem veröffentlicht er mit seinen nassen Hunden im August 2007 das Debüt "Perfect Crime". Eine Platte zwischen Punk, Pop und funky Soul. Eine experimentelle Rockoper zwischen Garbage und TV Smith. Anna lernte Ritchie in den 90er Jahren kennen und wirkt zunächst in seiner Gruppe B-Bang Cider mit. 2006 lebt sie dann als Untermieterin in seinem Haus und Kumpel Richard kommt auch gerne zu Besuch. Die Wet Dogs sind geboren. "Funky Punky" ist ihr Motto und mit "Heart" erscheint die erste Single Anfang August 2007.

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