Porträt

laut.de-Biographie

Dionysus

Dionysos ist nicht nur Gott der Fruchtbarkeit und vor allem des Weines, sondern der griechischen Mythologie nach auch der Sprössling von Zeus und einer Schnitte namens Semele. Allerdings war Hera darüber nicht so erfreut, sorgte für reichlichen Wirbel und so musste Dionysos, nach dem Tod seiner Mutter in Zeus' Unterschenkel eingenäht ausgetragen werden (uärgh!). Wenn das keine Beule in die Tunika macht ...

Dass man sich als Band ausrechnet den Namen dieses Gottes aussucht, ist schon etwas seltsam. Wahrscheinlich zwirbelt man sich einfach gern den alkoholischen Rebensaft hinter die Binde. Jedenfalls will im Herbst 1999 der ehemalige Sinergy-Drummer Ronnie Milianowicz was Neues, deutlich Symphonischeres starten und sucht sich mit Sänger Olaf Hayer (Ex-Lord Byron/Luca Turulli), Keyboarder Kaspar Dahlqvist (Ex-Stormwind) und den beiden ehemaligen Nation-Recken Johnny Öhlin (Gitarre) und Magnus 'Nobby' Noberg geeignete Leute.

Zusammen nehmen sie ein Demo auf und landen damit gleich einen Treffer bei AFM Records. Die veröffentlichen 2002 auch das Debüt "Sign Of Truth", bei dem Edguys Tobi Sammet und "Keeper Of The Seven Key Pt.I & II"-Produzent Tommy Newton die Produktion übernehmen. Somit verwundert es auch nicht sonderlich, dass das Resultat irgendwie nach einer Mischung aus Helloween und Edguy klingt. Musikalisch durchaus solide gemacht, halten sich die Überraschungen auf dem Album doch etwas in Grenzen.

Im November gehen sie zusammen mit Saxon, Doro und Circle II Circle auf Tour und beweisen immerhin, dass sie kein bloßes Studioprojekt sind. Daran besteht spätestens ab Anfang 2004 kein Zweifel mehr, als "Anima Mundi" erscheint. Freunde der oben genannten Bands sind begeistert, doch auch Fans von Stratovarius und Rhapsody sind hier an der richtigen Stelle. Auf der Live-Seite stehen ein paar Dates mit Cans an, dem Solo-Projekt des Hammerfall-Fronters, mit dem sie sich eh schon seit langem sehr gut verstehen.

Danach kehrt erst einmal Ruhe ein und man fragt sich schon, ob Dyonisus überhaupt noch existieren. Dass dies der Fall ist, zeigt "Fairytales And Reality" Ende August 2006 eindrucksvoll.

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