Porträt

laut.de-Biographie

Cans

Der Job als Sänger ist meist eine sehr zweischneidige Sache. Zum einen ist man natürlich das Aushängeschild der Band und schleppt, insofern man seinen Job gut macht, die meisten Hühner ab. Jedoch muss man zum anderen auch sehr auf seine Stimmbänder achten und deshalb die ein oder andere Aftershowparty auch mal sausen lassen. Da Joacim Cans, seines Zeichens Fronthirsch der Schweden von Hammerfall, seinen Job als Sänger sehr ernst nimmt, sitzt er auch im Januar 2003 in Lyon, Frankreich in seinem Hotelzimmer und zählt die Falten am Sack, während seine Mitmusiker gerade wieder eine Party steigen lassen.

Somit ist für ihn klar, dass er die Zeit auch besser nutzen kann, und was gibt es da Näherliegendes, als sich an die Ausarbeitung einer Solo-Scheibe zu machen, da der Sound der Hauptband eh in sehr engen Grenzen liegt. Folglich bittet Joacim ein paar befreundete Musiker, ihm doch ein paar Riffs beizusteuern. Neben Jeff Waters (Annihilator) und Mat Sinner (Primal Fear, Sinner) kommen auch David Chastain (CJSS), Ronny Milianowicz (Dionysus, Ex-Sinergy) und Mike Chlasciak (Halford) der Bitte nach und packen Joacims Briefkasten mit Demo-Tapes voll.

Um die Songs auch entsprechend umzusetzen, sucht er sich gestandene Musiker wie Mat Sinner für den Bass, Mark Zonder von Fates Warning für die Drums, und neben Mike Chlasciak noch seine alten Hammerfall Kollegen Stefan Elmgren für die Klampfen. Doch damit das Ganze nicht nur reinen Projektcharakter behält, geht das Line-Up sogar gemeinsam auf Tour und will auf mehreren großen Metal Festivals im Sommer spielen.

Damit sich das Publikum schon mal auf die Mucke einstellen kann, erscheint "Beyond The Gates" im April und dürfte auch bei Hammerfall-Hassern den einen oder anderen Freund finden. Wenn das aber wirklich eine richtige Band werden soll, dann sind die nächsten Eierschaukel-Einlagen im Hotelzimmer doch schon vorprogrammiert, oder?

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