Porträt

laut.de-Biographie

Delta Spirit

Blues, Rock, Folk, Americana und neuzeitliche Indie-Vibes: die fünf kalifornischen Handmade-Rocker von Delta Spirit bringen alles unter einen Hut, was im Land der unbegrenzten Möglichkeiten in den letzten vierzig Jahren in punkto handgemachter Musik aus der Taufe gehoben wurde.

Im Jahr 2005 schließen sich Jon Jameson, Brandon Young, Matthew Vasquez, Kelly Winrich und Sean Walker zusammen, um eine Band zu gründen. Auf der Suche nach einem geeigneten Bandnamen wird das Quintett vor den Toren des Arbeitgebers von Sänger Jons Großonkel fündig. Dieser arbeitet in einer Tierpräparationsfirma, die den Namen Delta Spirit Taxidermy Station of North Central Alabama trägt. Von nun an nennt sich der Fünfer Delta Spirit und beginnt sogleich mit dem Ausarbeiten erster Songideen.

Beeinflusst vom Erbe großer Americana- und Folk-Helden ihrer Heimat, entstehen bereits im Gründungsjahr dutzende Songs. Die nach Ansicht der Verantwortlichen gehaltvollsten Tracks landen im Jahr 2006 auf der Debüt-EP "I Think I've Found It", die dem Quintett erste regionale Lobgesänge einbringt.

In den nächsten zwei Jahren nutzen die Kalifornier nahezu jede Gelegenheit, um sich live zu präsentieren, ehe sie sich im Jahr 2008 an die Arbeiten zum Debüt machen. Das Ergebnis heißt "Ode To Sunshine", findet seine Heimat beim renommierten Rounder-Label und wird im August 2008 veröffentlicht. Urplötzlich sind Delta Spirit in aller Munde. Es hagelt positive Rezensionen, massenhaft Live-Anfragen und sogar Late Night-Talker Conan O'Brien öffnet seine Pforten für die Folkrock-Newcomer.

Im Herbst 2009 verlässt Sean Walker die Band und wird von William McLaren ersetzt. Der Neuzugang wird sogleich in die Pflicht genommen, denn kurz nach McLarens Eintritt quartiert sich die Band im Studio ein, um am zweiten Album zu feilen. "History From Below" erscheint im Juni 2010 und kanoniert das Quintett endgültig auf die flauschigen roten Szene-Teppiche.

Es folgen etliche TV-Auftritte und zwei flächendeckende US-Tourneen, ehe sie sich Ende 2011 mit Produzent Chris Coady (Yeah Yeah Yeahs, TV On The Radio, Beach House) trifft, um das Drittwerk in Angriff zu nehmen. Das selbstbetitelte Album erscheint hierzulande erst mit zehnmonatiger Verspätung im Februar 2013 und präsentiert die Band in einem neuen musikalischen Gewand: "Wir lieben unsere alten Alben, aber auf dem neuen gehen wir etwas andere Wege. Wir haben endlich unseren Sound gefunden, den wir jahrelang gesucht haben", erklärt Sänger Matt Vasquez.

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