Porträt

laut.de-Biographie

Course Of Nature

Der Lauf der Natur, so die wörtliche Übersetzung des Bandnamens, kommt aus den USA, genauer aus dem netten Städtchen - Achtung, jetzt kommts - nicht Voyager, nicht Deep Space Nine, sondern Enterprise/Alabama. Um das Jahr 2000 herum spielen Sänger Mark Wilkerson und Gitarrist John Mildrum in einer Coverband namens Cog. Mit dieser Formation musizieren sie sich durch die Weiten von Alabama. Das Repertoire, das sie da zum Besten geben ist äußerst breit gefächert und präsentiert den geneigten Hörern so unterschiedliche Sachen wie Duran Duran, den Haarmetal von Warrant und auch die Megaseller Metallica.

Course Of Nature - Superkala Aktuelles Album
Course Of Nature Superkala
Altbackene Rock-Standards für spangentragende College-Girlies.

Irgendwann fangen Cog an, eigene Songs im Set unter zu bringen, was erstaunlich gut funktioniert. So gestärkt, beschließen sie, die Cover-Show sein zu lassen und konzentrieren sich auf ihre eigenen Songs. Die Neuausrichtung geht auf, Cog gelangen zu lokaler Prominenz, was ihnen sogar Auftritte als Support bei altehrwürdigen Bands wie Starship einbringt. 2001 erscheint das Debut "No Time At All", aber trotz des ersten Releases der ambitionierten, jungen Band beschließen Wilkerson und Mildrum den Kram hin zu schmeißen und machen ihr eigenes Ding. Sogleich machen sich die beiden an die Arbeit eines Demos, das unter der Regie von 3 Doors Down-Toningenieur Matt Martone aufgenommen wird.

Den noch fehlenden Mann an den Fellen finden sie in Rickey Sheldon aus Memphis. Neben seinen Fähigkeiten an der Schießbude überzeugt er mit glasklarem Background-Gesang, der ein unverzichtbarer Bestandteil des Sounds der neuen Band ist. Haben sie sich bislang nur wenig Gedanken gemacht, wie die Gruppe denn heißen soll, fallen so merkwürdige Begriffe wie "Pull", denn - so die Vorstellung von Mark Wilkerson - dann würde jede blöde Eingangstür für sie Werbung machen (pull = ziehen). Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und so klauen sie sich ihren Bandnamen aus dem Song "Course Of Nature" ihrer ehemaligen Band Cog.

Das Demo landet auf dem Tisch des Labels Lava. Diese nehmen die Jungens unter Vertrag und finanzieren ihnen den Studio-Aufenthalt, um das Debut einzuspielen - wiederum stand Matt Martone hinter den Reglern und verpasst ihrem Sound den nötigen Druck. Ihren stadionkompatiblen Rock verfeinert Suzie Katayama, die schon für Bon Jovi und Limp Bizkit die Streicher-Arrangements geschrieben hat.

Nach all der enervierenden Studioarbeit sind sie nun bereit, ihr Material der Öffentlichkeit vorzustellen. "We can't wait to go back on stage. We started this band so that we could rock, and we've been cooped up in the studio for so long, all we want is to play."

Na denn mal los!

Alben

Course Of Nature - Superkala: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2002 Superkala

Kritik von Alexander Cordas

Altbackene Rock-Standards für spangentragende College-Girlies. (0 Kommentare)

  • Course Of Nature

    Offizielle Seite mit Promo bis der Arzt kommt.

    http://www.courseofnature.com
  • Labelseite bei Eastwest

    Mehr als nur wenig, nämlich fast gar nix gibt es hier zu finden.

    http://www.eastwest.de/artist/3661/artist_actstorage/

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