Porträt

laut.de-Biographie

Christine Owman

"Ich muss nicht aus der Menge herausstechen. Ich will einfach kein Teil von ihr sein", erklärt Christine Owman auf ihrer Homepage. Dass sie eine ungewöhnliche Künstlerin ist, zeigt sich schon daran, dass sie die Säge als eines ihrer Hauptinstrumente einsetzt. Neben dem Cello, der Ukulele, der Gitarre und ihrer Stimme, die sie oft durch einen Verzerrer jagt.

Die aus Malmö stammende und in Liverpool lebende Schwedin veröffentlicht 2003 ihr erstes Album "Open Doors", Interesse weckt sie aber vor allem mit ihren Liveauftritten, die sie alleine bestreitet. Instrumente und Stimme sind dabei nur eine Hälfte der Show, denn die Stücke begleitet sie visuell mit selbst gemachten Videos, die oft aus Schwarz-Weiß-Sequenzen aus den 1920er Jahren bestehen. Die Kritiken sind weltweit positiv bis begeistert.

An ihrem zweiten Album "Throwing Knives" (2010) arbeitet sie vier Jahre lang. Owman bezeichnet sich selbst als eine Mischung aus Nick Cave und Björk, wobei ihr Lieblingskünstler Tom Waits ist. In ihrer Musik pendelt sie mühelos zwischen Folkpop und verzerrten Industrial-Klängen. Eine nicht immer einfache, aber durchaus interessante Hörerfahrung.

Neben ihrer Solotätigkeit singt sie und spielt Gitarre bei DumDum an der Seite von Magnus Sveningsson und Lasse Johansson von den Cardigans. Auf ihrem dritten Album "Little Beast" (2013), das wie die vorherigen in Eigenregie entsteht und auf ihrem eigenen Label Revolving Records erscheint, ist Mark Lanegan auf zwei Stücken mit von der Partie.

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare