Porträt

laut.de-Biographie

Blinded Colony

Schweden ist ja die Wiege für so manche Metal-Band. Auch Blinded Colony formierten sich 2000 im mehr oder weniger hohen Norden, um in die Fußstapfen von Vorbildern wie In Flames, Soilwork, The Haunted oder Children Of Bodom zu treten. Im Entstehungsjahr nennen sich die Musiker um Gründer Johan Blomström, Tobias Olsson (beide Gitarre) und Fronter Niklas Svensson noch Stigmata. Die Rhythmussektion stellen Roy Erlandsson (Bass) und Staffan Franzén (Drums).

2002 existieren bereits zwei Demos der Musiker, "Painreceiver" und "Tribute To Chaos". Auf Letzteres wird das italienische Label Scarlet Records aufmerksam und bietet Stigmata einen Deal an. Mit der Unterzeichnung geht auch der Namenswechsel in Blinded Colony einher.

Das selbstproduzierte Debütalbum der Jungspunde (immerhin sind die Kerle gerade mal um die Zwanzig) erscheint 2003 beim italienischen Label. Für das Cover Artwork von "Divine" zeichnet sich Carlos del Omo Homberg verantwortlich. Das Teil kommt so gut an, dass man es auch gleich in Japan vertreibt. Trotzdem trennen sich Blinded Colony schon ein Jahr später von ihrem Label - und vom Sänger. Neuer Vokalist wird Johan Schuster.

Dessen kraftvolle Stimme kommt auf der selbst produzierten Promo-EP 2005 zur Geltung. Ein weiteres Mal erlangt die Band die Aufmerksamkeit einer Plattenfirma; diesmal nehmen sie die in den USA ansässigen Pivotal Rockordings unter Vertrag. Als der unter Dach und Fach ist, heißt es im Frühjahr 2006: Ab ins Studio!, um an der zweiten Full-Length zu arbeiten. Wie schon bei früheren Aufnahmen beschließen die Schweden, auch diesmal im eigenen Studio Sound Palace in Karlshamm ohne Produzent ans Werk zu gehen.

Schon vor der Veröffentlichung schieben sie zwei Singles samt Video zu den Songs "Once Bitten, Twice Shy" und "Heart" voraus, für die Thomas Tjäder (In Flames) Regie führt. Während Blinded Colony sich mit internationalen Acts wie Hammerfall, Dark Tranquillity, Evergrey und Mercenary die Bühne teilen, verspätet sich das Erscheinen von "Bedtime Prayers" wegen technischer Probleme. An sich nicht schlimm, da sie ohnehin auf sämtlichen Festivals rumturnen. Sie treten in Roskilde mit By Night und The Psyke Project auf, bespielen das Belsefest 666 und das Götheborger Belsepub.

Im Januar 2007 erscheint der zweite Longplayer, der nicht nur ein bisschen an Soilwork erinnert. Zum Ausruhen bleibt keine Zeit, denn schon geht es weiter auf Europatournee, von Februar bis März folgen Gigs mit Kayser (Ex-Spiritual Beggars) im Gepäck von Ektomorf.

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