Porträt

laut.de-Biographie

Bergitta Victor

Wollt ihr von einer starken, samtigen Soul-Stimme gestreichelt werden? Dann seid ihr in Bergitta Victors Armen richtig aufgehoben.

Die Sägerin und Songwriterin, geboren auf den Seychellen, verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Tansania und in der Schweiz. Später lebt sie in Berlin, wo sie bereits so manches Herz erobert hat.

Mit dem verschmitzten Lächeln und dem großen Afro wirkt die kleine Frau, begegnete man ihr im Alltag, ruhig und zurückhaltend. Auf der Bühne aber ist sie bekannt für ihre selbstsicheren, lebendigen und teils sogar humoristischen Auftritte - und für eine Stimme, in der all das Herzblut mitschwingt, das die Sängerin in ihre Musik legt.

2009 veröffentlicht Jazzhaus Records Bergittas Debüt "Sesel", eine Hymne an ihre Heimat, die Seychellen. Auf dem Album hört man Songs auf Deutsch, Englisch und Seselwa (Kreolisch). 2011 erscheint das Folgealbum "So Happy", auf dem Bergitta nur noch englische Songs zum Besten gibt, um ihre Texte einem internationalen Publikum zugänglich zu machen.

Musikalisch bewegt sich Bergitta in den unterschiedlichsten Genres. Es fließen Soul, Reggae, Worldmusic, karibisch anmutende Sounds und Jazz ineinander, wobei auch Bergittas afrikanische Herkunft oftmals durchklingt.

Ihre Songtexte sind dabei sehr persönlich. Bergitta erzählt teils autobiographische Erlebnisse oder Gedanken, die ihr bei der Beobachtung anderer Menschen kamen. Ihre Auftritte sind sehr intim, "Seelenstriptease", wie Bergitta es selbst bezeichnet.

Ein bisschen Lagerfeuerromantik von Jack Johnson, ein bisschen Reggae-Power von Jaqee, ein bisschen Manu Chao, von Calypso-Rhythmen bis Funk-Beat alles dabei. "Ich kann und ich will mich nicht festlegen!", sagt Bergitta. Bei dem guten Hotchpotch verlangt das ja auch keiner.

Ständig auf der Suche nach Veränderung, groovt sie mal funky, swingt sie mal jazzig und schmeichelt sich dann mit ihrem warmen Soul in die Herzen ihrer Hörer.

Alben

Bergitta Victor - So Happy: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2011 So Happy

Kritik von Lisa Wörner

Why should I cry, when I can feel so high? (0 Kommentare)

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