Porträt

laut.de-Biographie

Beatgees

Das Team aus Songwritern und Produzenten gründet sich 2008 und ist wenig später schon nicht mehr aus der hiesigen Pop- und Rap-Landschaft wegzudenken. David Vogt, Hannes Büscher, Philip Böllhof und Sipho Sililo finden sich in Berlin zusammen und schrauben im Stadtteil Prenzlauer Berg rund um die Uhr an neuen Produktionen.

Ihren Output beschreiben sie selbst als "urbane Popmusik mit der gewissen Cutting Edge". Gefallen daran finden einige namhafte Künstler: Die Beatgees produzieren unter anderem für Sido, Curse, Olson, MC Fitti, Megaloh, Culcha Candela, Lary und Chima und arbeiten zusammen mit Tim Bendzko an dessen Album "Wenn Worte Meine Sprache Wären", das fünffachen Goldstatus erreicht.

Hannes, der nicht wie der Rest aus Freiburg, sondern aus Celle stammt, lernt David auf der Tontechnikerschule kennen. Der wiederum kennt Sipho bereits seit seiner Jugend, in der die beiden zur gleichen Rap-Crew gehörten. Nach und nach treffen sich die Mitglieder des Teams und arbeiten fortan gemeinsam.

Während David als Vollblutmusiker gilt und auch Sipho gerne analoge Live-Instrumente benutzt, sind Philip und Hannes waschechte Techniknerds und arbeiten hauptsächlich am Rechner. Alle vier eint die gemeinsame Leidenschaft für Pop-Musik. Die Hip Hop-Fesseln haben sie "längst abgeworfen, denn sie bremsen die Kreativität aus", heißt es im Interview mit der Juice.

Dass sie musikalisch offen sein müssen, um von ihrer Kunst leben zu können, merken die Beatgees schnell und schließen abgesehen von Heavy Metal und Schlager bald kein Genre mehr aus. Neben wenigen Rappern produzieren sie hauptsächlich für Pop-Acts und zeichnen auch für das erfolgreiche SpongeBob-Album verantwortlich. "Natürlich würde man auch gerne nur anspruchsvolle Musik machen, aber man muss ja auch leben", erklären sie dem Hip Hop-Magazin.

Ihr Ehrgeiz hat die vier jungen Männer weit gebracht: Zu den regelmäßigen Auftraggebern gehören Major-Labels wie Universal und Warner, weitere Beats picken neben den bereits genannten Massiv oder Sabrina Setlur. Die Beatgees erschaffen aus Underground-Sounds Elemente des Mainstreams. Die Parole lautet: "Wenn wir nicht mehr arbeiten als alle anderen, dann wird es nichts."

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