Porträt

laut.de-Biographie

Amorticure

Sanfte Weiterentwicklungen und behutsame Stiländerungen sind nichts Neues. Aber nicht mit Amorticure! Das Quartett aus Bayern geht eher mit Abrissbirne und Maurerkelle zu Werke. Die Jungs aus Bayern tauschen unerwartet die nietenbesetzte Black Metal-Kutte gegen das schwarze Gruftie Rüschenhemd und spielen ab 2010 angerauhten Gothic-Rock ganz alter Schule.

Anno 2001 finden die Jugendfreunde musikalisch zusammen. Damals heißen die Helden noch Megadeth oder Metallica. Doch eine Kopie soll die eigene Band nicht sein. Schneller, härter und böser lautet die Devise der Truppe. Also ab ins Bläck Meddl-Gehölz. Nach vier Jahren und ersten Szeneerfolgen auf der Bühne erscheint 2005 das Debütalbum. Doch richtig glücklich werden Matthias Müller (Vocals, Johannes Wenisch (Guitar), Thomas Falk (Drums) und Johannes Plankl (Guitar) nicht mit dem eigeschlagenen Pfad. Schnelle Blastbeats und grobschlächtige Texte langweilen mehr und mehr.

Was liegt da näher, als 2007 eine komplette Kehrtwende zu vollführen? Weg vom Bolzplatz des Metal, hin zum melodischen Ufer gothischen Rocks. Das Vorhaben funktioniert tatsächlich. Die Gruftszene erweist sich medial als aufmerksam und sehr publikumsträchtig. 2010 erscheint "A Bleeding Soul In A Dying World". Die Musik pendelt nunmehr konstant zwischen tanzbaren Ohrwürmern und atmosphärischen Parts. Die Metalvergangenheit kommt den Süddeutschen dabei sehr gelegen. Denn so ganz können die Gitarren die Wurzeln nicht verleugnen. Doch das passt gut zueinander und ergibt einen teerschwarzen Sound.

I wanna know, what's on the last Page. verrät Sänger Matthias in "Last Page". Doch bei Amorticure ist die letzte Seite noch längst nicht gerieben.

Alben

  • Amorticure

    Offizielle Webpräsenz

    http://www.amorticure.de

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