Porträt

laut.de-Biographie

All Them Witches

"Elektrohasch ist das verdammt beste Zeug, um Dein Hirn in die Unendlichen Weiten Des Universums und zurück zu bomben." So liest sich die Beschreibung des Labels, das 2012 das berühmte gute Händchen beweist und in ihr ohnehin schon gut bestücktes Psychedelic-Paradies das zunächst unabhängig releaste Debütalbum einer Band aus Nashville, Tennessee packt. Es nennt sich "Our Mother Electricity". Urheber: All Them Witches. Der Grundstein für eine der aufregendsten Bands, denen man bei oberflächlicher Betrachtung gerne das Retro-Etikett aufkleben würde.

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Metalsplitter "Justin war ein Stück Scheiße"
Die Bromance des Marilyn Manson. Jam-Tricks von All Them Witches. Neue Musik von Machine Head und Cannibal Corpse. 5 Fragen an Nothing More.

Doch gerade mit ihrem vierten Album "Dying Surfer Meets His Maker", das inzwischen bei New West Records erscheint, beweisen die Hexen, dass sie zwar durchaus gerne mal alten Helden wie Black Sabbath, Kyuss, Pink Floyd, JJ Cale, Hendrix und Stevie Ray Vaughan lauschen, ihre eigene Harmonie- und Melodieführung aber kaum unverbrauchter klingen können. Irgendwo im Dunstkreis zwischen 70er-Psychedelic, Post Rock, sanftem Folk-Einfluss und hie und dort ein wenig Metal und ausgestattet mit einem hervorragenden Gespür für Dynamik zögert die Band auch nicht, sich mit ihren bisweilen nicht ganz unkomplexen Kompositionen einen jamgetränkten Live-Ruf zu erarbeiten.

Hier kommt ihnen vor allem die Ausstrahlung des Frontmanns und Bassist Charles Michael Parks, Jr. zugute, der auf seine ganz eigene Art und Weise das Zeug zum nächsten Lemmy hätte. Dabei ist Besagter nicht einmal Gründungsmitglied. Denn angefangen hat alles als Projekt zwischen Drummer Robby Staebler und Gitarrist Ben McLeod, der außerdem als Woodsplitter Musik im härteren Musikspektrum macht. Schließlich komplettiert neben Parks an Mikro und Tieftöner noch Allan Van Cleave am Keyboard das Line-Up.

Um Zeuge des Live-Zusammenspiels der vier Musiker zu werden, bieten sich die beiden Gigmitschnitte "At The Garage" sowie das kostenlos als Dankeschön an die Fans releaste "Live In Brussels" an. Über Materialmangel brauchen sich Anhänger der Band sowieso nicht beschweren. Zwischen zwei Alben liegen nie mehr als zwei Jahre, als Überbrückung hagelt es unabhängig veröffentlichte Singles und EPs – oder eben Sideprojects wie Woodsplitter. Kreativitätsprobleme scheinen die Amerikaner nicht zu kennen.

All Them Witches - Sleeping Through The War Aktuelles Album
All Them Witches Sleeping Through The War
Progressive Urwald-Jam-Kompositionen.

Drummer Robby Staebler ist neben den musikalischen Aktivitäten für die Band außerdem noch für die recht speziellen Artworks zuständig und nutzt hier seine Erfahrung als Fotograf. Im Grunde fassen seine Werke die Vielschichtigkeit All Them Witches' gut zusammen: Oder was erwartet ihr bei solch verschrobenen, offenbar fleißig durch diverse Filter und Effekte gejagten, die Farbpalette erkundenden Meisterwerken?

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Berlin, Heimathafen, 2017 Ausverkauftes Haus während der "Sleeping Through The War"-Tour.

Ausverkauftes Haus während der "Sleeping Through The War"-Tour., Berlin, Heimathafen, 2017 | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Ausverkauftes Haus während der "Sleeping Through The War"-Tour., Berlin, Heimathafen, 2017 | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Ausverkauftes Haus während der "Sleeping Through The War"-Tour., Berlin, Heimathafen, 2017 | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Ausverkauftes Haus während der "Sleeping Through The War"-Tour., Berlin, Heimathafen, 2017 | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger)

Surftipps

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    Was fürs Auge, was aufs Ohr.

    http://www.allthemwitches.org
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    Gesichter braucht die Welt.

    https://www.facebook.com/allthemwitches
  • Bandcamp

    Music for the people.

    https://allthemwitches.bandcamp.com

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