Porträt

laut.de-Biographie

Ace Sounds

Ace, so der Spitzname von Martin Ivor Kent, wird in der zweiten Hälfte der Neunziger bekannt, da er für den Gitarrensound der Crossover-Combo Skunk Anansie verantwortlich zeichnet. In den sieben Jahren des Bestehens der Band veröffentlicht die Formation drei Platten, die allesamt gute bis sehr gute Songs zu bieten haben. Textliche Aussagen bewegen sich bei Skunk Anansie nicht auf der üblichen 08/15-Schiene, sondern greifen aggressiv politische Themen wie Rassismus auf. Aces Beitrag zum heftigen Cocktail der Band besteht nicht nur aus ballernden Riffs. Er bemüht sich stets, diverse Effekte in seinen Sound mit einfließen zu lassen. Musikalische Verwandtschaften zu Gitarristen wie Tom Morello sind offensichtlich.

Ungefähr zu der Zeit, als Skin zum ersten Mal außerhalb der Band als Künstlerin auftritt (1999), fängt auch Ace an, sein erstes Solo-Album zu planen. Kontakte zu Musikern hat er natürlich dank seines damaligen Jobs noch zur Genüge. So kann er auf eine große Schar williger Sänger/Sängerinnen zurückgreifen, die ihm bereitwillig bei seinem Projekt helfen.

Geschlagene vier Jahre soll es jedoch dauern, bis "Still Hungry" von Ace Sounds in den Läden steht. Neben arrivierten Rockern wie Lemmy, Jason Perry oder Skye Edwards scheut sich Ace nicht, auch unbekannten Künstlern eine Plattform zu bieten (Smokey Banditz und Shingai).

Dass er dennoch ein wahrer Effekte-Freak ist, beweist er am 4. Juli 2003 mit dem Versuch, einen Song mit sage und schreibe hundert (100!) Effektepedalen zu spielen, die alle zur selben Zeit eingeschaltet sind. Und welcher All Time-Klassiker wäre dazu wohl besser geeignet, als "Smoke On The Water" von Deep Purple ...? Eben!

Alben

Ace Sounds - Still Hungry: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2003 Still Hungry

Kritik von Alexander Cordas

Das Debüt vom Skunk Anansie-Gitarrist kommt mit Schmackes. (0 Kommentare)

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