Porträt

laut.de-Biographie

Winterborn

Im Frühling 2003 finden sich sechs Finnen in Kokkola zusammen, um unter dem Namen Mean Machine Heavy Metal-Songs zu covern. Das Sextett hat mehrere Jahre musikalischer Erfahrung auf dem Buckel. Deshalb reicht es ihnen bald nicht mehr, lediglich die Nummern anderer Bands wiederzugeben.

In einer kalten Winternacht im Dezember 2004 beschließen Sänger Teemu Koskela, Gitarrist Pasi Vapola, Keyboarder Jukka Hänninen, Basser Janne 'Saimis' Suvanto und Drummer Rami Heikkilä ihr Projekt in Winterborn umzubennen. Dass es in der Nordpfalz einen gleichnamigen Ort gibt, dürfte den Schweden weder bekannt gewesen sein, noch wird es sie in irgendeiner Art und Weise interessieren.

Fortan verschreiben sich die Finnen dem melodischen Power Metal aus eigener Feder. Bald nach der Band(neu)gründung begeben sich die Musiker zum Songschreiben ins stille Kämmerlein. Schließlich heißt es, ein Debüt zu veröffentlichen, welche Gitarrist Pasi auch selber produziert. Das Mastering überlässt er mit Björn Engelmann (Rammstein, In Flames, Within Temptation) lieber einem großen Namen. Das Debüt "Cold Reality" erscheint im November 2006 über Massacre Records.

Musikalisch sind sie für Fans von Stratovarius, Sonata Arctica und ähnlich gelagerten Bands interessant. Auch die Fans von Doro sind von den Finnen angetan, als es Ende des Jahres mit der kleinen Düsseldorferin auf Tour geht. Intern tauchen Anfang 2007 bereits die ersten Probleme auf, doch nachdem sie sich erst mal von ihrem Management getrennt haben, machen sie sich an die Aufnahmen zum Nachfolger.

Letztendlich fliegt Basser Saimis aber raus und Pasi Kauppinen nimmt seinen Platz ein. Damit nicht genug, muss auch Drummer Rami im März 2008 seine Koffer packen. Seinen Job übt fortan Lauri Bexar aus, doch die Bewegung im Line-Up ist erst abgeschlossen, als mit Antti Hokkala ein zweiter Gitarrist zu Winterborn stößt. Mit ihm zusammen schließen sie die Arbeiten an ihrem zweiten Album endlich ab. "Farewell To Saints" erscheint Ende des Jahres bereits in Japan. Der Rest der Welt muss sich noch bis Ende April 2009 gedulden.

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