Porträt

laut.de-Biographie

Vivian Green

Seit sie sich erinnern kann, war Vivian Green stets von Musik umgeben. "Meine Mutter sang uns ständig etwas vor – Jazz, Spirituals, alles mögliche", erinnert sich die heute 23-jährige an ihre Kindheit in Philadelphia. "Sie hat sich sogar kleine Songs ausgedacht, um uns unsere Adresse beizubringen, oder wie unser Name buchstabiert wird. Ich erinnere mich noch sehr gut daran."

Um es unter Beweis zu stellen, verfällt sie fingerschnippend in eine Melodie, die alle sechsundsechzig Bücher der Bibel auflistet: "Genesis ... Exodus ... Leviticus ... Tatsächlich hatte ich meinen aller ersten Auftritt mit diesem Song. Meine Mutter verkleidete mich, stellte mich auf eine Bühne, und ich führte einen kleinen Tanz bei der Talentshow unserer Kirche auf", erinnert sie sich. Sie war damals fünf Jahre alt.

Mit acht begann Vivian mit Klavierunterricht. Mit elf fing sie an, eigene Songs zu schreiben. Und mit dreizehn wurde sie fünftes Mitglied der Girlgroup Younique. "Wir traten mit einiger meiner ganz neuen Stücke auf", lacht sie. "Und wir waren nicht sehr gut. Aber wir hatten Spaß."

Mit fünfzehn begann Vivian, ihre Musik weit ernsthafter zu betreiben, Demos zu verschicken und Songs für andere Künstler zu schreiben. Die meiste Zeit verbrachte sie allerdings mit singen, mit Auftritten am Freitagabend, Samstagabend und auch an einigen Abenden unter der Woche. Mit 19 Jahren sang sie Backing Vocals für die ebenfalls aus Philadelphia stammende Jill Scott. Vivian war mitten in der Jill Scott Welttour 2001, als ihr Manager sie anrief.

Ihr Debütalbum "A Love Story", das Anfang Mai 2003 auch in Deutschland erscheint, ist eine inspirierte Mischung aus neuem Philly Soul und der gesanglichen Reife, die Green in den vergangenen Jahren durch ihre Auftritte vor Live-Publikum sammelte.

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