Porträt

laut.de-Biographie

Victor Davies

So richtig entscheiden konnte sich Victor Davies nie! Soll er die Regeln einer klassischen Gitarrenausbildung akzeptieren oder nicht? Er tut es nicht, legt sich mit seinem Lehrer an und fliegt aus dem Unterricht. Daraufhin bringt er sich nicht nur das Gitarre spielen selbst bei. Er beschäftigt sich auch mit den Spieltechniken auf dem Bass, Schlagzeug und Keyboard. Von seinen Fähigkeiten im Umgang mit moderner Musikelektronik natürlich ganz abgesehen.

Soll er Musiker oder Thai-Boxer werden? Oder doch lieber Lebenskünstler bleiben? Er entscheidet sich mal für dies, mal für das. In den frühen 90ern hat er einigen Erfolg als Songschreiber für die Labels Chrysalis und Virgin (u.a. "Ace Of Base"). Als Ghostwriter tätig zu sein, während die Stars mit seinen Liedern im Rampenlicht stehen, ist jedoch nicht sein Ding. Als Konsequenz zieht er sich zunächst aus dem Musikbusiness zurück. Er siedelt nach Thailand, um sich ausschließlich seiner zweiten großen Leidenschaft zu widmen – dem Muay Thai-Boxen.

Soll er Soul, Jazz, Latin oder Singer/Songwriter-Pop machen, ist für ihn die Frage, als er sich nach seiner Rückkehr nach London wieder der Musik zuwendet. Er kann sich auch hier nicht entscheiden und nimmt von allem Etwas.

Nach dem schnellen und unerwarteten Erfolg mit dem Song "Runaway Train" erscheint sein Solodebüt "Victor Davies" (2001) auf dem Compost-Jazzanova Label. Seine geschmeidigen Kompositionen bewegen sich zwischen hervorragendem Songwriting, jazzigen Melodien und sanfter Latin-Percussion im souligem Ambiente. Der Nachfolger "Hoxton Popstars" erscheint 2004 bei Audiopharm/SPV. 2006 veröffentlicht Davies das Doppelalbum "Hear The Sound".

Alben

  • Compost Records

    Viel zu hören von Victor Davies gibt es bei Compost.

    http://www.compost-records.com/

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