Porträt

laut.de-Biographie

Vanessa Mae

Hübsches Gesicht, virtuoses Geigenspiel, klassische Musik im leicht verdaulichen Format: so lässt sich Vanessa Maes Erfolg stichwortartig zusammenfassen. 1978 kommt sie in Singapur als Tochter einer Chinesin und eines Thailänders zur Welt. Mit vier Jahren, als sich schon die ersten Anzeichen ihres Talents zeigen, zieht die Mutter mit ihr nach London.

Mit fünf legt sie das Klavier beiseite und greift zur Geige, mit zehn, nach dem Besuch von Konservatorien in der britischen Hauptstadt und Shanghai, gibt sie ihr Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra. Die Kritiker sind begeistert und bemühen Vergleiche mit vergangenen Wunderkindern der Klassik wie Mozart. Nach drei klassischen LPs veröffentlicht sie 1995 "The Violin Player". Die Mischung aus Pop, Klassik und jugendlicher Verwegenheit, die sie 'Techno-Acoustic Fusion' nennt, spricht das breite Publikum sofort an. Im Video zur Singleauskopplung "Toccata und Fuge in D Moll" von Bach erscheint sie im nassen T-Shirt; beide Scheiben platzieren sich europaweit in den hohen Regionen der Charts. Damals ist Mae gerade 16 Jahre alt.

Neben drei Alben mit klassischen Stücken - das dritte enthält Vivaldis "Vier Jahreszeiten" und Tartinis "Trillo Del Diavolo" - erscheint 1997 ihr zweites Pop-Album "Storm," auf dem sie zum ersten Mal auch singt. 1996 wird sie von der Zeitschrift People in die Liste der 50 schönsten Menschen der Welt aufgenommen, 1997 ist sie die einzige nicht-chinesische Künstlerin, die bei der Rückgabe Hongkongs an China auftreten darf.

Mittlerweile hat sich Mae einen Status erarbeitet, der sie auch zu den größten Popstars ins Studio bringt. So lädt sie etwa Janet Jackson 1997 für ihr Album "The Velvet Rope" ein. Mit 13 Millionen verkauften Platten im Rücken erscheint im Frühjahr 2001 ein weiteres Studioalbum: "Subject To Change".

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The National so ehrlich wie nie. Außerdem: Vanessa Mae, David Hasselhoff, Beatsteaks, Albarn, Kimono Kult, Hard-Fi, Warpaint, Jan Böhmermann, etc.

Falls sie ihrem Spruch "Beethoven und die Beatles, Mozart und Michael Jackson, Paganini und Prince - ich mag sie alle" treu bleibt, liegt der Verdacht nahe, dass es nicht die letzte Veröffentlichung dieser Art sein wird. Doch in den Nullerjahren bleibt es weitgehend still um sie.

Erst 2014 ist sie plötzlich wieder überall präsent: Als Vanessa Vanakorn, dem Namen ihres Vaters, tritt die leidenschaftliche Skifahrerin für Thailand bei den Olympischen Spielen im russischen Sotschi im Slalom und Riesenslalom an und damit in die Fußstapfen des legendären Eddy The Eagle.

Später kommt jedoch heraus, dass ihre Teilnahme die Folge einer Manipulation beim Quali-Rennen in Slowenien gewesen ist. Mae legte daraufhin beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Einspruch ein. Dort wurde ihre Vierjahressperre dann zwar für nichtig erklärt. Ihr Olympia-Ergebnis in Sotschi bleibt aber ungültig, da sie dort nicht hätte starten dürfen.

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