Porträt

laut.de-Biographie

Towers Of London

Der Tower Of London ist eines der vielen Markenzeichen und taditionellen Symbole der geschichtsträchtigen Stadt. So manch einer hat sein Leben schon in und an den Wänden der berühmten Türme ausgehaucht, und auch die Kronjuwelen schimmeln in dem Gemäuer vor sich hin.

Dass sich aber nun ausgerechnet eine Band im Stile der Sex Pistols und The Clash die Bezeichnung dieses altehrwürdigen Gemäuers als Namen aussucht, dürfte der Queen ein ganz schöner Stachel im Arsch sein. Einer von vielen ...
Davon lassen sich fünf Herren mit den klangvollen Namen The Rev (Gitarre), die Brüder Donny (Gesang) und Dirk Tourette (Gitarre), sowie Basser Tommy Brunette und Drummer Snell nicht abhalten.

Allerdings ist der Anfang beinahe schon fatal, beruht die erste Zusammenarbeit von Dirk und Donny doch auf einem Oasis-Song! Allerdings tritt dann doch die Vorliebe für die Sex Pistols und Guns N' Roses in den Vordergrund. Seit Mitte der 90er kommen und gehen die anderen Mitglieder genauso schnell, wie die Band ihren Namen wechselt. Erst unter dem Banner Towers Of London und zusammen mit The Rev, Tommy und Snell scheint die Zeit gekommen, so richtig durchzustarten.

Und exakt das tun die Jungs auch, denn schon mit ihren Singles "On A Noose" und "Fuck It Up" schlagen sie vor allem in der britischen Presse mächtig ein und sorgen auch in den Staaten für Aufregung. So kommt es auch, dass die Jungs schon auf diversen, größeren Festivals in Europa spielen, ohne auch nur eine einzige vollständige Scheibe am Start zu haben. Das soll sich aber bald ändern - innerhalb von drei Monaten nehmen sie 2006 "Blood, Sweat & Towers" auf.

Die Engländer sprechen schon von den neuen Sex Pistols, und dem amerikansichen Penthouse ist die Band ein mehrseitige Story wert. Stilgerecht geraten die Towers Of London auch durch den einen oder anderen Exzess in die Schlagzeilen, was als Werbung natürlich Einiges her macht. Ihr Debütalbum kommt Ende Mai 2006 in die Regale und bietet anständigen Rotzrock, der allen Schrammelrockern von Franz bis Ferdinand gehörig in den Arsch tritt.

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