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Spandex-Einteiler und schulterlange Dauerwellen sind das Trademark des exzentrischen Frontmanns Justin Hawkins (voc, git, syn). Auch der Rest der Band gibt sich im Glamrock-Retrolook: Bruder Dan (git) konkurriert in der Haarlänge, Basser Frankie Poullain trägt eine Respekt einflößende Rotzbremse und Bandana. Ed Graham, der Schlagzeuger der Dunkelheit wartet mit mächtigen Kajal-Augenringen auf. Musikalisch versiert bringen sie den Rock der Achtziger zurück und klingen mal wie Queen, mal wie Kiss und dann wieder wie Chicago.
Dabei beginnt die Bandgeschichte recht unspektakulär. Die Hawkins-Brüder wachsen in Suffolk Town im ländlichen England auf und üben sich schon früh an den sechs Saiten. Über sich und seinen Bruder sagt Justin: "I'm white hot, but he's shit hot". Bei so viel geballtem Talent liegt es nahe, bald in einer Band zu spielen. So beginnen sie ihre musikalische Karriere in einer Coverband, mit Dan als Sänger.
Die Brüder trennen sich, als Justin 1997 an die Uni in Huddersfield in der Nähe von Leeds und Dan nach London geht. Dort sucht er nach einer Band, in der er seine Gitarre bearbeiten kann. Er trifft den Schotten Frankie Poullain, der nebenbei bemerkt behauptet, sein Vater sei ein Pirat in der Karibik gewesen. Das hilft vielleicht, wenigstens sein Aussehen zu erklären. Die beiden machen eine WG auf, in der viel mit Freunden gejammt wird. An den Wochenenden kommt Justin zu Besuch, er bringt einen alten Schulfreund von Dan mit: den Drummer Ed Graham.
Die Hawkins-Brüder und Poullain gründen eine Progrockband mit dem Namen Empire, der jedoch nur ein kurzes Leben beschert ist. Den imminenten Misserfolg vor Augen beschließen die Drei, den Sänger zu feuern. Eine Diskussion um die Zukunft der Band beginnt. Irgendwie kommen sie zu dem Ergebnis, dass Justin der neue Leadsinger der Band werden muss. Ed muss nicht lange bekniet werden, um als Schlagzeuger einzusteigen. Et voilà: The Darkness.
Die Band hat jedoch noch harte Arbeit vor sich auf dem Weg auf den Rockolymp. Sie geht zunächst in Nordlondon zu Werke, wo sie hauptsächlich an den Wochenenden Shows spielt. Ihre Anhängerschaft wächst schnell und fast nur durch Mundpropaganda. Doch ihre Art stößt vielerorts auf Kopfschütteln, oft wird sie wegen ihres Outfits und wegen der Eunuchenstimme Justins als Rockparodie wahrgenommen. Die gute alte Mutter Musik zu verarschen, weisen sie entrüstet von sich: sie wollen lediglich den Spaß zurück auf die Bühne bringen. Viele der heutigen Bands sind ihnen zu ernsthaft.
Ihr Debüt "Permission To Land" erscheint im September 2003 in England gleich auf einem Majorlabel, und der Hype kann beginnen. Das Album crasht die Charts und bohrt sich auf Platz eins tief in die Erde. Auch die Singles landen locker in den Top Ten. Ihre Liveauftritte sind umjubelt, ob in London oder New York. Das Album erscheint hierzulande im Oktober. Im selben Monat kommen sie auch mit Meat Loaf auf Tour, nachdem sie im Sommer schon einmal im Vorprogramm von den Rolling Stones gespielt und eine Handvoll Gigs in kleineren Clubs absolviert haben.
2005 verschanzen sich The Darkness in den Monmouth Studios in Wales, wo auch schon die großen Vorbilder von Queen ihr "Bohemian Rhapsody" aufnahmen. Während der Arbeiten am "Permission To Land"-Nachfolger verkünden Justin und co. überraschend den Ausstieg von Bassist Frankie Poullain. Als Grund nennt man "musikalische Differenzen", eigentlicher Auslöser war wohl, dass Frankie seine Zeit immer öfter auf seinem Anwesen in Frankreich statt mit den Jungs verbrachte. Später stellt sich heraus, dass Justin kurzzeitig die Band verließ, dann aber zurückkehrte und Frankie herausgeworfen wurde. Der Druck hinterlässt offensichtlich seine Spuren. Als neuer Basser wird Richie Edwards, Dans alter Gitarrentechniker, eingestellt.
Kurz nach diesem unerfreulichen Intermezzo unterschreibt Frontmann Hawkins bei Warner/Chapell einen Solo-Plattenvertrag. "Blue Whale" soll aber erst 2006 nach der zweiten The Darkness-Scheibe veröffentlicht werden. "One Way Ticket To Hell ... And Back" erscheint Ende November 2005. An den Reglern saß Roy Thomas Baker (Queen, Rolling Stones, David Bowie, The Who), die Band traut sich auf dem Album ein wenig mehr, "OWTTH...AB" klingt wesentlich abwechslungsreicher als der Erstling.
Am 11. Oktober 2006 berichtet die englische Boulevardzeitschrift The Sun, dass Sänger Justin Hawkins aufgrund von Alkohol- und Drogenproblemen aus der Band aussteigt. Für seine Kokainabhängigkeit habe er umgerechnet über 220.000 Euro verschwendet - eine beängstigend hohe Summe, wie der Frontmann reumütig eingestehen muss. Angeblich soll Bassist Edwards das Mikro übernehmen. Seine musikalische Karriere möchte Hawkins aber keineswegs an den Nagel hängen, der Spandexmann kündigt an, solo weitermachen zu wollen.
Anfang 2007 begeben sich The Darkness ohne Hawkins ins Studio. Dan, Ed und Richie beginnen mit den Aufnahmen zur dritten LP. Den Gesangspart übernimmt tatsächlich Edwards. Das neue Material soll zudem unter einem neuem Bandnamen veröffentlicht werden.
Weil die vier Engländer bei ihrem Stopp in der Schleyerhalle kein Catering bekommen, verlegt die Betreuerin den Interview-Termin kurzerhand in die Vereinsgaststätte des VfB Stuttgart. Mit vollem Magen geben sich The Darkness dann äußerst redewillig.
Obwohl das Management uns nur Gitarrero Dan und Basser Frankie als Interviewpartner angekündigt hat, sind nun alle Vier beisammen. Nur Drummer Eddie sitzt, vom vorangegangenen Telefon-Interview noch ein wenig mitgenommen, still dabei und überlässt dem Sänger mit dem rosa Pulli das Reden. So sind es hauptsächlich Frankie und Justin, die Auskunft über gute und schlechte Musik und Justins Hals geben.
Wir befinden uns hier ja im Vereinslokal vom derzeit besten deutschen Fußballverein. Ihr seid aus England, da seid ihr sicher auch Fußballfans, oder? Welchen Verein unterstützt ihr?
Dan: Wir sind nicht die süchtigen Fußballfans, die viel zu den Spielen gehen. Früher waren wir das schon eher. Aber heute sind wir immer mit denen, die gerade in der Liga oben stehen.
Frankie: Wir wollen immer unter den Besten sein. Winners only, you know?
(Daraufhin entwickelt sich ein äußerst langatmiges Gespräch über den englischen Fußball, welche Japaner und Chinesen wo spielen, und dass das eigentlich nur geschieht, um in Asien Merchandise verkaufen zu können. Dem Leser sei dies erspart!)
Bis vor einem halben Jahr wart ihr noch nicht wirklich bekannt, und jetzt tourt ihr mit Meat Loaf durch Deutschland. Diesen Sommer habt ihr als Vorband von den Rolling Stones gespielt und mit Robbie Williams auf der Bühne gestanden. Was ist das für ein Gefühl, auf einmal vor so großem Publikum zu spielen?
Justin: Wir kommen gerade aus der Festival-Saison in Großbritannien und haben dort fast auf jedem Festival gespielt. Wir haben uns an die Massen gewöhnt. Und wir haben uns daran gewöhnt, dass die Leute so bei unseren Konzerten herumstehen (lässt die Kinnlade herunter). So wie hier in Deutschland. Wenn man als Support Act auftritt, dann spielt man quasi vor anderer Leute Publikum, das eigentlich nur darauf wartet, dass der Haupt-Act auf die Bühne kommt.
Justin, du hattest Probleme mit deinen Stimmbändern in letzter Zeit. Ihr musstet sogar ein Paar Auftritte absagen. Wie sehr musst du dich jetzt noch schonen?
Justin: Es ist ja nur ein Auftritt für eine halbe Stunde, also singe ich normal. Wir sind so gut wie immer. Der Arzt sagte, ich sollte mich zwei Wochen schonen, das kann ich bis Weihnachten nicht. Aber, wie gesagt, es sind kurze Sets und ich passe auf. So passt das schon.
Wie habt ihr euch gefühlt, als ihr davon erfahren habt?
Frankie: Es war schon komisch. In den letzten drei Jahren mussten wir nie auch nur eine Show absagen. Wir mussten unseren Zeitplan neu arrangieren. Wir haben ja so viel zu tun zur Zeit. Wir waren ständig auf Tour und mussten auch noch den ganzen Tag Interviews geben.
Justin: Jeder hat doch mal in seinem Leben eine Krankheit. Unglücklicherweise bin ich am Hals erkrankt. Am Tag, nachdem es passierte, konnte ich nicht einmal sprechen. Als es geschah, versuchte ich zu singen, aber da war nichts. Das war schon Angst einflößend. Ich musste einfach mal verschnaufen und meiner Stimme mal ein paar Tage Ruhe geben.
Wenn man nach Großbritannien schaut, dann gibt es dort einen großen Hype um euch. Immerhin habt ihr den großen NME auf euer Seite, der fast in jeder Ausgabe über euch schreibt.
Dan: Zuerst konnten die uns nicht leiden, aber jetzt mögen sie uns.
Justin: Der NME ist ja ein Independent-Magazin, und wir sind eine Rockband, also haben sie sich einen Scheiß um uns gekümmert, und wir haben nie ein Interview mit denen gemacht. Wir haben es nie gemacht und werden es auch nie tun.
Frankie: Jetzt mögen sie uns, weil sie ihr Magazin verkaufen wollen.
Justin: Sie mögen uns nicht, und sie verstehen uns nicht. Der einzige Grund, warum sie über uns berichten, ist, dass sie dann ihre dumme kleine Zeitung verkaufen können. Der NME ist in der ganzen Welt respektiert, nur in England sind sie ein Witz.
Es ist gerade drei Monate her, dass man von euch Notiz nehmen konnte. Hat es wirklich so kurz gedauert vom Beginn eurer Karriere bis zum großen Durchbruch?
Justin: Ja, es ging so richtig los mit "Growing On Me". Das war unsere zweite Single.
(In diesem Moment kommt die Kellnerin mit dem Nachtisch herein, und die kindliche Begeisterung der Vier macht die weitere Beantwortung der Frage unmöglich.)
Wenn jetzt alles so schnell geht, würdet ihr sagen, es gibt einen Hype um The Darkness?
Frankie: Es ist Berichterstattung, kein Hype.
Dan: Begeisterung ist das Wort.
Frankie: In allem was wir getan haben, gab es viele verschiedene Stufen. Viele Höhepunkte, unser Durchbruch bedeutete einfach nur, dass wir wieder auf einem etwas höheren Level angekommen sind. Es war also ein allmählicher Anstieg. Es wird viel über uns berichtet, weil das, was wir machen, neu ist. Sogar für Kerrang! ist das was Neues. Die Art, wie wir an die Sache mit dem Rock rangehen, das ist lange nicht gemacht worden.
Es gibt im Moment ja so etwas wie ein Revival des Rock, und ihr seid ein großer Teil des Ganzen, zumindest in England. Würdet ihr sagen, es gibt Gemeinsamkeiten zwischen euch und Bands wie den White Stripes oder den Strokes?
Frankie: Also, wir versuchen nicht, Musik zu machen, die cool ist, und versuchen auch nicht, dabei cool auszusehen.
Justin: Aber die White Stripes sind schon ziemlich gut.
Frankie: Ja, ich finde auch, dass sie ziemlich cool sind.
Justin: Ihr Sound ist sehr stilvoll, sie haben die Verbindung zum Classic Rock, aber in einer anderen Art als wir.
Frankie: Aber ich denke, genau deswegen kann man uns vergleichen. Es ist schwer, sie zuzuordnen. Sie könnten genauso gut aus den Siebzigern sein. Wir allerdings kommen aus den Siebzigern oder den Achtzigern oder aus dem Jetzt.
Justin: Sie sind Retro, oder? Wir sind beide Retro auf eine bestimmte Art. Wir haben beide sehr erfolgreiche Alben aufgenommen, die mit einem kleinen Budget und schnell produziert wurden.
Würdet ihr sagen, dass das etwas über das Musikbusiness aussagt? Die großen Label beschweren sich andauernd über die schlechten Verkaufszahlen, und dann kommt ihr daher mit einem billigen, schnell gemachten Album.
Justin: Also, wir mussten es ja schnell aufnehmen und es billig halten, da wir selbst dafür bezahlen mussten. Aber die Plattenfirmen hätten keinen Grund, sich zu beschweren, wenn sie einen ordentlichen Job machen würden.
Ihr seid eine Band, die nicht nur wegen ihrer Musik wahrgenommen wird, sondern auch wegen ihrem Auftreten. Bei den meisten Leuten löst ihr zuerst einmal Kopfschütteln aus. Und dann hassen sie euch entweder, oder sie lieben euch.
Frankie: Ja, diese Reaktion kriegen wir sehr oft, wir haben uns daran schon gewöhnt. Aber das Lustige ist ja, dass die Leute, die zuerst nur den Kopf geschüttelt haben, jetzt behaupten, sie hätten uns entdeckt! Am Ende mussten sie zugeben, dass sie falsch lagen.
Justin: Und jetzt denken sie sich, Mensch, ich hätte sie unter Vertrag nehmen können, aber das hätten sie nicht gekonnt, weil wir mit ihnen nicht einmal geredet hätten. Das sind doch nur ein paar beschissene Arschlöcher. Wir sind sehr zielstrebige Leute, wir kennen unsere Stärken. Wir wollten nicht die Band sein, die schnell einen Plattenvertrag bekommt. Wir wollten die Musik nach unseren Vorstellungen verändern, und das haben wir geschafft.
Frankie: Wir wissen auch ganz genau um ihre Schwächen.
Justin: Und das macht uns denen überlegen, die uns verarschen wollen. Wenn man sich uns zum Feind macht, dann sind wir Feinde fürs Leben. Wir ziehen einfach unser Ding durch. Wir geben einen Scheiß drauf, was gerade passiert, was trendy ist. Wenn jemand ein Problem mit uns hat, dann ist das deren Problem, nicht unseres. Denn wir werden uns nicht verändern, egal was passiert. Auf der anderen Seite sind wir die einzigen, denen wir die Schuld geben können, wenn das alles nicht so klappt. Wir können keiner Plattenfirma die Schuld geben, wenn sich unsere Platten nicht verkaufen. Wir haben für das Album bezahlt, und sie sind nur an Bord gekommen. Aber das ist ok, denn wir wollen nicht in einer Situation sein, wo unser Schicksal in der Hand von Leuten liegt, die einen Scheiß über Musik wissen. Es muss in unseren Händen liegen.
Ihr sagt, ihr kümmert euch nicht darum, was cool ist und was nicht. Würdet ihr sagen, dass es gewagt ist, ein Album wie "Permission To Land" im Jahr 2003 zu veröffentlichen?
Frankie: Es gibt nicht genug gewagte Musik da draußen. Darum ist Musik so langweilig und so Scheiße.
Justin: Jetzt wird noch viel mehr gewagte Musik herauskommen, wo wir auf der Bildfläche sind. Der britische Markt ist zwar nicht der wichtigste Markt, aber er ist der Markt, der Geschmäcker definiert. Das ist es, wo die Leute hinsehen um herauszufinden, was cool ist. Die Leute in London machen einfach das, was sie cool finden. Sie haben ihre Formeln, und wenn sie nach sechs, sieben Gigs keinen Vertrag bekommen, dann machen sie halt das Nächste, was sie für cool halten. Aber wir haben das gemacht, was wir wollten. Wir haben viel länger als die meisten anderen Bands gebraucht, einen Vertrag zu bekommen. Dafür sind wir jetzt umso erfolgreicher, und jetzt wird es mehr Bands geben, die sich nicht darum kümmern, was cool ist. Die nur nach ihren Einflüssen gehen und danach, was sie dazu bewegt, Musik zu machen. Hoffentlich ist das der Einfluss, den wir haben. Natürlich wird es auch viel Nachahmer geben.
In euerer Biographie gibt es eine kleine Geschichte, wie ihr die Falsettstimme von Justin 'entdeckt' habt. Eines Abends hat Justin auf einer Feier "Bohemian Rhapsody" von Queen gesungen. Dabei kam die Stimme zum Vorschein und der Rest ist Geschichte. Stimmt das?
Dan: Nein, das stimmt nicht. Aber es ist eine ziemlich gute Geschichte. Auf Papier sieht sie gut aus. Wir haben im Ausland so viele Interviews gegeben, und jeder hat diese Frage gestellt, also haben wir ihnen die Karaoke-Scheiße erzählt. Vielleicht sollten wir uns bei Gelegenheit mal eine Biographie zulegen, die stimmt.
Justin: Es ist aber nah an der Wahrheit dran. An besagtem Abend gab es Karaoke, aber ich habe nur getanzt. Wenn man singen und tanzen kann, dann verkaufen sie es. Ich bin ein echter Tänzer, jeder Musiker sollte zumindest ein bisschen tanzen können. Man sollte niemand auch nur in die Nähe eines Instrument lassen, wenn er nicht tanzen kann.
Ihr werdet eine Weihnachtssingle veröffentlichten, die in den Wettbüros hoch gehandelt wird.
Frankie: Ja, das läuft wirklich gut. Wir sind die Favoriten für die am besten laufende Weihnachtssingle. Zusammen mit Pop Idols.
Bedeutet euch das etwas?
Frankie: Natürlich wäre es cool, Pop Idol zu schlagen.
Justin: Ja, das wäre doch eine symbolische Geste, oder? Pop Idols covern "Merry Christmas (War Is Over)" von John Lennon. Das ist so billig. Sie denken, der Krieg ist vorbei, aber er hat grade erst begonnen. Sie haben einen beschissenen neuen Feind, und das sind wir.
Glaubt ihr, dass MTV eine Welt ist, in die ihr rein passt?
Frankie: Ja, natürlich. Wahrscheinlich sogar mehr, als anderswohin. Es gibt so wenige lustige Videos und so wenige gute Songs.
Das Interview führte Mathias Möller
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Videos, Audioschnipsel und ein Mitschnitt aus Hamburg.
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