Porträt

laut.de-Biographie

Timo Tiggeler

"Ich bin ein Fan deiner Natürlichkeit", lobt Tom Kaulitz beim Recall in der Karibik einen Auftritt Timo Tiggelers - dabei zeigten sich er und sein Zwillingsbruder Bill beim Casting noch wenig begeistert.

Timo allerdings nimmt das locker. Die Stimmen von Dieter Bohlen und Mateo tragen ihn trotzdem in den Recall. Dort und auf der Karibikinsel Curacao zieht er dann alle Register. Erst "An Angel" von der Kelly Family, dann "Angel" von Robbie Williams, zudem studiert Timo neben Mathematik auch noch Theologie - da steht jemand offenbar mit den Engeln im Bunde.

Besonders viel Beistand von oben hat der angehende Gymnasiallehrer allerdings gar nicht nötig. Timo bringt reichlich musikalische Erfahrung mit. Seit der sechsten Klasse spielt er in einer Schülercombo.

Seit 2007 tritt er mit seiner Coverband Plutonium bei Veranstaltungen in und um seinen Heimatort Breyell auf. Daneben spielt und singt er in den Reihen der Schwalmtalzupfer, mit über 600 Mitgliedern Europas größtem Gitarrenorchester. Abwechslung ist Trumpf, findet Timo:

"In der Band spielen wir eher rockige Stücke. Im Orchester singe ich aber auch gerne mal eine gefühlvolle Ballade", erklärt er gegenüber der Rheinischen Post. Nach seinen musikalischen Vorbildern gefragt, nennt er Chris Martin und Robbie Williams.

Ganz spontan entschließt er sich, zum DSDS-Casting zu fahren. "Ich wollte einfach mal ausprobieren, was erfahrene Leute von meinem Gesang so halten", sagt er der Westdeutschen Zeitung. Den Termin in der Nähe - Timo studiert in Wuppertal - hat er bereits verpasst. Also fährt er dem Casting-Truck hinterher bis nach Aachen.

"Natürlich will ich so weit kommen wie möglich. Aber es ist eben nicht alles", findet er. "Wenn es nicht klappt, konzentriere ich mich eben wieder auf Band und Studium." Eine gesunde Einstellung - doch zunächst muss beides warten.

Wieder und wieder wird Timo eingeladen. Ehe er es sich versieht, steht er schon als einer der ersten acht Kandidaten für die Live-Shows fest. An seiner unverkrampften Art, der von Tom gelobten Natürlichkeit, ändert sich zum Glück nichts.

Sie trägt Timo immerhin bis in die dritte Motto-Show. "Let's Party!" lautet die Parole, unter der er den Karnevals-Hit "Viva Colonia" zum Besten gibt - sein letzter Auftritt bei "Deutschland sucht den Superstar". Offenbar steht das Publikum nicht op Kölsch.

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