Porträt

laut.de-Biographie

Tim Xavier

Langeweile kommt beim Amerikaner Tim Xavier sicherlich nicht auf. Zwar zählt er nicht zu den ganz großen Namen der US-Techno-Szene, dennoch bestimmt elektronische Musik seinen Alltag. DJ und Produzent sind zwei Rollen, die der in Portland an der amerikanischen Westküste geborene Xavier ausfüllt. Daneben betreibt er mit Manmade Mastering aber auch ein eigenes Studio, in dem eine ganze Reihe renommierter Labels ihre Tracks vor der Veröffentlichung zum finalen Mix vorbeibringen. Schließlich ist Xavier Herr über die zwei Labels Klickhaus und Ltd 400.

Tim Xavier - Viperfish Aktuelles Album
Tim Xavier Viperfish
Der Amerikaner saugt Minimal in sich auf.

Als DJ tritt Xavier Mitte der 90er Jahre in Houston in Erscheinung. Der Schritt zur Produktion eigener Tracks folgt schon kurz danach. Das Interesse an Produktionsgerätschaften führt ihn nach Chicago, wo er sich das Mastering von Stücken aneignet. Richtig ins Rollen kommt seine Karriere aber erst 2004mit dem Umzug nach New York. Dort trifft er mit Tony Rohr, Alexi Delano und Camea Hofmann eine ganze Reihe Leute, die sich ebenfalls elektronischer Musik verschrieben haben. Mit Camea Hofmann verbindet ihn schon bald mehr als nur die Leidenschaft für Musik.

2007 ziehen die beiden nach Berlin. Xaviers eigenes Mastering-Studio Manmade Mastering macht den Umzug nach Berlin mit. Für eine ganze Reihe renommierter Technolabels entstehen dort entweder Accetate, die dann ans Presswerk gehen oder digitale Mastercuts zur Veröffentlichung auf einer der zahlreichen mp3-Plattformen. Zu den Kunden Xaviers gehören unter anderem Richie Hawtins Minus Label, Ellen Alliens Bpitch Control, Mathew Jonsons Wagon Repair, die in Ann Arbor ansässigen Spectral und Ghostly International sowie der Imprint der Berliner Bar 25.

Die Arbeit als Cutter prägt auch den musikalischen Output von Tim Xavier. Anfangs noch dem harten Techno à la Adam Beyer und Chris Liebing verschrieben, nimmt er spätestens mit dem Umzug nach Berlin etwas Tempo aus seinen Tracks. Das Klangdesign bleibt aber weiterhin von einer beinahe klinischen Reinheit geprägt, setzt auf klare Clicks, trockene Grooves und lebt die Weniger-Ist-Mehr-Philosophie.

Nach zahlreichen Maxi-Releases, die es unter anderem in Ricardo Villalobos "Green & Blue"-Set schaffen, veröffentlicht Xavier 2010 schließlich sein Debütalbum unter dem Titel "Vipermusic". Der Longplayer erscheint auf Clink Recordings, dem Label seiner Freundin Camea. Ein voller Terminplan ist Tim Xavier damit auch weiterhin sicher.

Alben

  • MySpace

    Der Amerikaner bei MySpace.

    http://www.myspace.com/timxavier
  • Manmade Mastering

    Xaviers Mastering-Studio.

    http://www.manmademastering.com

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