Porträt

laut.de-Biographie

Tides From Nebula

Ja, aus Polen kommen auch Bands! Zum Beispiel die Post-Rock-Instrumental-Combo Tides From Nebula aus Warschau.

Tides From Nebula - Earthshine Aktuelles Album
Tides From Nebula Earthshine
Sphärischer und verträumter Post-Rock aus Polen.

Die Geschichte der vier Polen ist schnell erzählt: Adam Waleszynski (Gitarre), Przemek Weglowski (Bass), Maciej Karbowski (Gitarre, Klavier, Effekte) und Tomasz Stolowski (Drums) formieren sich 2008 zu Tides From Nebula und fangen sofort an, ein Album zu schreiben. Das Debüt "Aura" erscheint schon im Jahr darauf. Im Inland wird es euphorisch gefeiert.

Auch das Ausland nimmt die Platte begeistert auf. So dürfen die vier Jungs verwandte Gruppen wie This Will Destroy You, Oceansize, Ulver und Shrinebuilder supporten. Im September 2009 touren sie zusammen mit Caspian und God Is An Astronaut durch Polen. Ein Jahr später folgt eine Europatournee. Weil sie bei dieser so viel Heimweh haben, schließen sie sich danach irgendwo in den polnischen Bergen ein und schreiben an ihrem Zweitling "Earthshine", den sie im Frühling 2011 veröffentlichen.

Tides From Nebula widmen sich dem Post-Rock. Wie bei vielen Bands dieses Genres haben sie keinen Sänger, die Musik spricht für sich. Die vier Polen verzichten aber größtenteils auf den Laut-Leise-Gegensatz, um ihre Songs aufzubauen. Bei ihnen herrschen vor allem atmosphärische und ruhige Momente. Es darf zwar auch kräftig gerockt werden, aber vor allem das zweite Album setzt auf sphärische Ambient-Klänge.

Als sie die beiden größten Newcomer-Contests in Polen für sich entscheiden, sagt einer der Juroren über Tides From Nebula: "Alles war am richtigen Platz: die Ideen, die Performance, sogar die visuelle Seite. Für einen Moment, eine Minute oder vielleicht fünf, vergaß ich warum ich hier war, dass das hier ein Wettbewerb war und ich der Juror. Ich habe einfach nur die Musik genossen."

Alben

Tides From Nebula - Earthshine: Album-Cover
  • Leserwertung: 3 Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2011 Earthshine

Kritik von Andreas Dittmann

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