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Ganz ohne Gesang, dafür mit bildgewaltigen Gitarrenwänden erscheinen Caspian aus Beverly, Massachusetts Mitte der Nullerjahre auf der Bühne des instrumentalen Postrocks.
2003 gegründet, spielt die mittlerweile mit Philip Jamieson, Calvin Joss, Chris Friedrich, Joe Vickers und Erin Burke-Moran zu einem Quintett angewachsene Combo innerhalb zweier Jahre fünf US-Tourneen. Drei Gitarren sorgen dabei für eine eindrucksvolle Klangkraft.
Auf den bisherigen Alben "The Four Trees" und "Tertia" vermochten sie die auf der Bühne erprobte Bühnengewalt zu bündeln, ohne dabei den Hörer zu erschlagen.
"Tertia" stellen Caspian online gratis zur Verfügung. Durch Werbung auf ihrer Homepage verdientes Geld spendet die Band zudem an gemeinnützige Organisationen, die von den Fans selbst ausgewählt werden.
Die Amerikaner stehen also für mehr als nur Hintergrundmusik. Ihre Klangkreationen sprechen dabei für sich, erzählen Geschichten ohne Worte, produzieren klanglich hochwertiges Kopfkino.
Mal roh, mal flüchtig gefasst, aber stets durchdacht und kontrolliert. Gitarrenspuren verweben sich zu In den musikalischen Gedichten zu polyrhythmischen Gedichten, ernsthaft und provokativ.
Live At Old South Church (2012), Tertia (2009), The Four Trees (2007)
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